Neuerscheinung:

Cincinnati Inc. und NVBOTS stellen auf der FabTech 2016 neuen industriellen 3D-Drucker „SAAM“ vor

Vor etwa zwei Jahren stellten die Cincinnati Inc. (CI) und das US Deparatment of Energie Oak Ridge National Laboratory (ORNL) mit der Big Area Additive Manufacturing-Maschine (BAAM) einen der größten und produktivsten 3D-Drucker vor. Natürlich hat CI weiter in die Technologie investiert und nun mit „SAAM“ ein viel kleineres Modell entwickelt.

SAAM CI Logo.Die erste BAAM konnte dem Hersteller zufolge bereits 200 Mal schneller drucken als herkömmliche 3D-Drucker, war aber auch zehnmal so groß und verarbeitete 10 Pfund Kunststoff pro Stunde. Im Jahr darauf entwickelten sie mit der „Bertha“ ein Gerät, welches 10x schneller war und bis zu 100 Pfund an Material verarbeiten konnte.

Die Cincinnati Inc. (CI) hat ihr Entwicklungstempo seitdem keineswegs verlangsamt. Auf der FabTech 2016 stellte sie Mitte dieser Woche einen 3D-Drucker vor, der die Bezeichnung Small Area Additive Manufacturing (VSV) trägt und gemeinsam mit New Valence Robotics (NVBOTS) entwickelt wurde. Das SAAM-System stellt eine Rapid Prototypen-Ergänzung zum BAAM dar.

BAAM 3D-Drucker
Der erste BAAM 3D-Drucker kam 2014 auf den Markt. (Bild: © Cincinnati Inc.)

In den SAAM kommt die Fused-Filament-Fabrication-Technologie (FFF) zum Einsatz. Kunststoffteile können so direkt aus einem Rechner erstellten CAD-Design gedruckt werden. Mit der SAAM ist es Konstrukteuren möglich, Prototypen und Teilkonstruktionen anzufertigen und gleichzeitig sowohl Material, Kosten und Zeit einzusparen. Sobald die Designs validiert wurden, können die gleichen CAD-Dateien auch an die BAAM übermittelt und zum Druck der größeren Teile verwendet werden.

SAAM ist mit einer automatischen NVCloud-Software ausgestattet. Diese ermöglicht es den Benutzern, einzelne Teile zu jeder Zeit aus einem beliebigen, mit er Cloud verbundenen Gerät auszutauschen. Zugleich erhalten Administratoren die volle Kontrolle über die Workflows. Der 3D-Drucker SAAM ist 55,8 x 22 x 58,4 Zoll groß und schafft es auf ein Bauvolumen von 20 x 18,8 x 23,9 cm. Pro Stunde können maximal 0,16 kg Filament verarbeitet werden. Im Lieferumfang ist die NVCloud-Software und das erste Admin-Konto dafür enthalten. CI übernimmt den gesamten Vertrieb und Support für SAAM.

Der neue 3D-Drucker ermöglicht es vielen Nutzern, die Grenzen des Teileentwurfs durch schnelles Rendern von Prototypen voranzutreiben, so Carey Chen, Präsident und CEO von CI. Die Entwürfe können zuerst mit der SAAM ausgedruckt und getestet werden, bevor sie von der BAAM als Großserie gefertigt werden. Dafür können die gleichen CAD-Dateien genutzt werden. Vor allem für Industrien wie die Luft- und Raumfahrt, die Automobil– und den allgemeinen Maschinenbau sind diese beiden Drucker von großem Vorteil. Weitere Informationen zur SAAM bietet die oben verlinkte, englischsprachige Webseite von Cincinnati Inc.

Der gegenüber der BAAM wesentlich kleinere 3D-Drucker SAAM arbeitet mit der gleichen Software und kann zur Herstellung von Prototypen verwendet werden. (Bild: © 3dprint.com)
Der gegenüber der BAAM wesentlich kleinere 3D-Drucker SAAM arbeitet mit der gleichen Software und kann zur Herstellung von Prototypen verwendet werden. (Bild: © 3dprint.com)

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