
Das Willicher Unternehmen ist eine Tochterfirma der „Schunk Group“ aus Heuchelheim in Hessen und wählte das Gewerbegebiet Münchheide im Jahr 1990 als Standort. Der Fokus liegt auf der Herstellung harter Keramik, die einen Schmelzpunkt von 1400 Grad aufweist.

Nach einer jahrelangen Entwicklungsarbeit können mit dem neuartigen 3D-Druck-Verfahren nun Komponenten aus dem Werkstoff Siliziumcarbid (SiC), eine chemische Verbindung aus Silicium und Kohlenstoff, hergestellt werden. Additiv gefertigt werden können Teile bis zu einer Größe von 1,5 x 0,7 x 0,7 Meter.
Das gewünschte Produkt ist nach einer speziellen Vorbehandlung bestehend aus dem Brennen und dem Feinschliff fertig. Im Rahmen eines ersten größeren Auftrags werden Düsen für eine Rauchgasentschwefelungsanlage gedruckt. Die Investitionen in die neue Technik beliefen sich auf 1,1 Millionen Euro und in diesem Jahr sollen es 3 Millionen Euro für den Ausbau der Kapazität werden.






