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3D-Drucker: Deutsches Unternehmen SCHUNK nimmt neuartigen 3D-Drucker in Betrieb

Das deutsche Unternehmen SCHUNK hat einen neuartigen 3D-Drucker vorgestellt. Das Gerät kann Filament aus Siliziumcarbid verarbeiten. Als einen ersten Auftrag werden von Schunk Düsen für eine Rauchgasentschwefelungsanlage additive gefertigt. Bei der Vorstellung des neuen 3D-Druckers waren auch namhafte Politiker und Branchenvertreter zugegen.

Logo Schunk IngenieurkeramikDas Unternehmen Schunk Ingenieurkeramik aus dem nordrhein-westfälischen Willich, nahm am 26. Januar 2016 einen neuen 3D-Drucker in Betrieb. Bei der Vorstellung des 3D-Druckers waren zahlreiche Ehrengäste anwesend, darunter die Düsseldorfer Regierungspräsidentin Anne Lütkes, die um 10:39 Uhr mit einem Mausklick den 3D-Drucker erstmalig startete, berichtet die Westdeutsche Zeitung in ihrer Online-Ausgabe. Neben Lütkes waren Staatssekretäre, Verantwortliche von Bezirksregierung und IHK sowie Kommunalpolitiker zugegen, die vom Geschäftsführer von Schunk Ingenieurkeramik eingeladen wurden.

Das Willicher Unternehmen ist eine Tochterfirma der „Schunk Group“ aus Heuchelheim in Hessen und wählte das Gewerbegebiet Münchheide im Jahr 1990 als Standort. Der Fokus liegt auf der Herstellung harter Keramik, die einen Schmelzpunkt von 1400 Grad aufweist.

Beispiele für IntrinSiC®

Diese Bauteile präsentiert das Unternehmen auf seiner Website unter dem neuen 3D-Druckverfahren IntrinSiC® (Bild © Schunk Ingenieurkeramik).

Nach einer jahrelangen Entwicklungsarbeit können mit dem neuartigen 3D-Druck-Verfahren nun Komponenten aus dem Werkstoff Siliziumcarbid (SiC), eine chemische Verbindung aus Silicium und Kohlenstoff, hergestellt werden. Additiv gefertigt werden können Teile bis zu einer Größe von 1,5 x 0,7 x 0,7 Meter.

Das gewünschte Produkt ist nach einer speziellen Vorbehandlung bestehend aus dem Brennen und dem Feinschliff fertig. Im Rahmen eines ersten größeren Auftrags werden Düsen für eine Rauchgasentschwefelungsanlage gedruckt. Die Investitionen in die neue Technik beliefen sich auf 1,1 Millionen Euro und in diesem Jahr sollen es 3 Millionen Euro für den Ausbau der Kapazität werden.

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