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Optomec Inc. stellt auf formnext 2017 einzigartiges 3D-Hybrid Maschinen-Tool für den 3D-Druck in der Metallindustrie vor

Das von Optomec Inc. entwickelte LENS-System soll eine erschwingliche additive und subtraktive Verarbeitung von reaktiven Metallen ermöglichen. Dafür werden unter anderem eine hermetisch abgedichtete Kammer und ein Gasreinigungssystem genutzt. Insgesamt umfasst das Maschinen-Tool vier verschiedene Anlagen.

Die im US-Bundesstaat New Mexico ansässige Optomec Inc. gehört zu den weltweit führenden Anbietern von Produktionsanlagen, die für die Fertigung von 3D-gedruckter Elektronik und Metallen verwendet werden. Gestern gab das Unternehmen bekannt, dass es sein LENS 3D Hybrid Machine Tool auf der diesjährigen formnext in Halle 3.0 am Stand G88 präsentieren wird, die heute ihre Pforten öffnet. Das neue LENS 3D Hybrid System ermöglicht eine kostengünstige additive und subtraktive Bearbeitung verschiedenster reaktiver Metalle, so unter anderem von Aluminium und Titan.

Mittlerweile wurden fast 100 LENS Systeme installiert, so unter anderem der LENS 3D-Werkzeugmaschinen-Serie (MTS). Mit diesen Systemen verringern sich die Kosten für 3D-gedruckte Materiallösungen gegenüber pulverbasierten Systemen auf etwa ein Drittel, was die Geräte- und Pulverkosten, aber auch den Durchsatz betrifft. Zugleich wurde die LENS 3D MTS mit einer hochwertigen CNC-Plattform kombiniert, die die Nutzung der bereits am Markt bewährten LENS-Technologie möglich macht.

Optomec LENS Hybrid Machine Tool.
Eines der vier Geräte aus dem Optomec LENS Hybrid Machine Tool (Bild © Optomec).

Zu dieser vier Modelle umfassenden Serie gehört LENS 3D MTS Additive-Modell, welches die Möglichkeit einer Open-Atmosphere-Verarbeitung bietet und dessen Anschaffungskosten bei weniger als 250.000 Euro liegen. Dieses 3D-Drucker hat einen Arbeitsbereich von 50 x 30 x 50 Zentimetern.

Bei dem zweiten Gerät handelt es sich um das LENS 3D MTS Hybrid-Modell mit Open-Atmosphere-Verarbeitung, welches sowohl eine additive als auch eine subtraktive Verarbeitung mit ein und derselben Maschine ermöglicht, die für weniger als 300.000 Euro angeboten wird.

Bei dem dritten Modell handelt es sich um ein LENS 3D MTS Additiv Modell, welches über eine kontrollierte Atmosphäre verfügt und eine Verarbeitung von Titan und Aluminium ermöglicht. Die Kosten dieses Modells sollen bei weniger als 400.000 Euro liegen.

Bei dem vierten Produkt handelt es sich um das branchenweit erste Modell LENS 3D Hybrid, das eine kontrollierte Atmosphäre nutzt und sowohl eine subtraktive als auch eine additive Bearbeitung von Aluminium, Titan und weiteren reaktiven Metallen in ein und der selben Werkzeugmaschine ermöglicht. Dieses Gerätes soll weniger als 450.000 Euro kosten.

Optomic 3D Metal Hybrid VMC System ermöglicht Kombination additiver und subtraktiver Fertigung.
Mit diesem 3D Metal Hybrid VMC System lassen sich die additive und subtraktive Fertigung kombinieren (Bild © Optomec).

„Die Marktreaktion auf die LENS 3D Machine Tool-Serie war hervorragend“, so Ken Vartanian, Vizepräsident für Marketing bei Optomec Inc. „Seit seiner Einführung vor etwas mehr als einem Jahr hat Optomec Aufträge von industriellen und akademischen Kunden auf der ganzen Welt erhalten. Wir freuen uns, dass unsere Strategie, die Herstellung von Metalladditiven erschwinglich zu machen, Resonanz findet.“

Die Optomec Inc. selbst hat bis jetzt mehr als 300 Systeme an mehr als 200 Kunden auf der ganzen Welt ausgeliefert. Verwendet werden sie unter anderem in der Elektronik-, Energie- und Luftfahrtindustrie. Die Abkürzung LENS steht für Laser Engineered Net Shaping. Hierbei handelt es sich zugleich um ein eingetragenes Warenzeichen der Sandia National Laboratories.

Bereits im Februar 2016 berichteten wir über Optomecs Kooperation mit DETEKT, einem asiatischen Vertriebsunternehmen. Ziel dieser Kooperation war es, auch auf dem asiatischen Markt Fuß zu fassen.

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