
Die ersten Prototypen-Kunststoffformen fertigte EDG mit einem Makerbot Replicator Z18 3D-Drucker. Die Hohlformen dienen dazu, Verzierungen entsprechend dem Bedarf leicht und zu geringen Kosten wiederherzustellen.
Wie EDG in einem Beitrag laut „Architects Paper“ erklärte, habe man sich bei Hohlform-Kunststoffformen für Wirtschaftlichkeit entschieden. Sie sollen mit normalem und gefärbtem Beton gefüllt werden können. Gründliche Experimente führten zu einem perfekten Gleichgewicht zwischen Effizienz, Materialkosten und Festigkeit, sodass die Formen problemlos reproduziert werden können.
Die finalen Prototypen entstanden mit einem Voxeljet VX1000 3D-Drucker. Die Formen aus Kunststoff wurden zum Abschluss mit einem lasergeschnittenen Drahtgeflecht versehen. Zerstörte oder beschädigte Ornamente können basierend auf den Kunststoffformen innerhalb von 24 Stunden vor Ort additiv hergestellt werden.
Das Unternehmen wurde vom baldigen Abriss der 574 Fifth Avenue inspiriert, kostengünstige Ornamente per 3D-Drucker herzustellen. Laut EDG lassen sich Fassadenverzierungen im klassischen Stil auf dem heutigen Stand der Technik unmöglich herstellen, weil die Kosten dafür zu hoch wären. Die neue Art der Ornamentfertigung erlaubt es Bauträgern, die künstlerischen Verzierungen preisgünstig zu produzieren.
Der 3D-Druck erwies sich schon oft im Hausbau als nützlich. Mit Hilfe dieser Technologie hat das Unternehmen Be more 3D in Spanien einen kompletten Bungalow in nur wenigen Stunden erbaut. Das US-Startup ICON plant ebenso, Häuser in wenigen Stunden zu drucken, für erstaunlich günstige 4000 Dollar. Wir werden sehen, wie sich die 3D-Drucktechnologie im Bauwesen weiter entwickelt. Abonnieren Sie für alle News weltweit unseren kostenlosen 3D-Druck-Newsletter.








