Jedes Jahr drucken die Schüler der City-and Country-School in den USA mit ihrer alten Druckmaschine Visitenkarten, Einladungen oder Briefpapier. Doch dieses Jahr sollte das Projekt anders aussehen und den Schülern neues Wissen bieten. Mit der Unterstützung mehrerer Lehrer lernten die Kinder, wie die Druckmaschine funktioniert, wie man die Buchstaben setzen muss und sie konnten die Kinder während ihrer Arbeit gut begleiten und unterstützen. Die Kinder sollten auch ein Gefühl und Wissen über Schriftarten bekommen. Dafür sollten sie einige ausprobieren, jeder Schüler sollte sich seinen Favoriten aussuchen und aus diesen wiederum wurden zwei Klassenfavoriten ausgewählt. Interessant war für die Kinder auch, was man alles aus Buchstaben machen kann und wie sie wirken.

Druckmaschine 19. Jahrhundert
Die Chandler & Price Druckmaschine aus dem 19.Jahrhundert (Bild © UltimakerBlog).

Weitere Unterstützung erhielt Ian Klapper von Ultimaker Mitarbeiter Liz Arum und Matt Griffin, die auch das Ausleihen des 3D-Druckers ermöglichten. Als kleines Nebenprojekt lief der Vergleich zum MakerBot 3D-Drucker. Im großen und ganzen ähnliche 3D-Drucker, mit kleinen Unterschieden, zum Beispiel die beheizte Platte und Düsen des Ultimaker. Beide Drucker wurden für den 3D-Druck der Buchstaben verwendet.

Nun müssen noch die Buchstaben als 3D-Modell am Computer für den Druck entstehen. Dafür bekamen die Kinder eine Einführung in die Betaversion des Tinkercad Programms. Nach einigem üben, bekam jeder Schüler ein paar Buchstaben zugeteilt. Diese mussten gespiegelt werden (damit sie nachher für die Druckpresse verwendet werden können) und um sie setzen zu können, benötigen die Buchstaben eine gewisse Höhe.

3d-software mit buchstaben modellen
Modellerstellung in Tinkercad (Bild © UltimakerBlog).

Das war eine der Schwierigkeiten auf die der Lehrer und sein Team gestoßen waren. Doch sie haben es geschafft und standen nun vor dem nächsten Problem. Der Druck hatte nicht funktioniert. Ian Klapper wollte alle Buchstaben und Satzzeichen auf einmal drucken. Das hat so leider nicht funktioniert und der Druck war unbrauchbar. Zum Glück konnte der 3D-Drucker repariert werden. Die STL-Dateien sollten vor dem Druck nochmal überprüft und repariert werden, war der Tip von Liz.

Nun war es jedoch geschafft und die Kinder konnten alte und neue Technik miteinander verbinden und haben dabei viel Neues gelernt. Lernen am praktischen Beispiel geht eben meist am Besten. Auch für die anderen Lehrer und die Eltern war es ein spannendes Projekt, was oft besucht wurde. Für die Schule ist es ein tolles Geschenk, da die Buchstaben nun wiederverwendet werden können.

Setzblock für Druckmaschine
Die 3D-gedruckten Buchstaben sind gesetzt (Bild © UltimakerBlog)
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