Eine unbekannte, japanische Firma macht derzeit für ein Fitness-Wundergerät Werbung. Doch was haben Cristiano Ronaldo und 3D-Drucker damit zu tun? 

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Wer schon einmal in London bei Madam Tussauds war, der weiß, dass es jede Menge Arbeit kosten muss die lebensgroßen Figuren, die man fast mit den echten Film-, Musik- und Sport-VIPs verwechseln kann, herzustellen. Jede Statue wird dabei mithilfe von 250 präzisen Fotografien und etwa einer Tonne Wachs zusammengebaut. Dabei kann eine von ihnen schon mal knapp 45.000 US-Dollar kosten. Doch eine für ihre verrückten Projekte bekannte Nation ließ sich davon nicht abschrecken und nutzte 3D-Drucktechnik um eine genauso sehenswerte Promi-Figur herzustellen.

Cristiano Ronaldo 3D-Figur
Ob der Muskelstimulator einem auch so ein Sixpack versprechen kann? (Foto: © 3dprintersonlinestore.com)

Mit 3D-Druckern ausgestattet und der Hilfe eines namenhaften Hollywood-Studios, das lieber ungenannt bleiben möchte, konnte eine japanische Firma zu Werbezwecken eine lebensgroße Figur des Fußballstars Cristiano Ronaldo produzieren. Um dies zu verwirklichen wurde der Sportler an eine 3D-Scann-Ausrüstung gebunden, die mit mehr als 100 Kameras noch so kleines Detail des Sportprofis auffangen sollte. Und man glaubt es kaum, aber die beiden könnten Zwillingsbrüder sein.

Wie aus den Bildern zu sehen ist, kann davon ausgegangen werden, dass die Figur entweder aus mehreren Einzelteilen zusammengebaut wurde oder aus Silikon besteht. Das Unternehmen hinter dieser Werbeidee möchte dieses Geheimnis lieber ungelüftet lassen. Man fragt sich jetzt nur, wozu das Ganze?

Zum Verwechseln ähnlich: der Fußballstar und seine 3D-Figur (Foto: © 3dprintersonlinestore.com)
Zum Verwechseln ähnlich: der Fußballstar und seine 3D-Figur (Foto: © 3dprintersonlinestore.com)

Die Idee dahinter ist, dass mit der Figur versucht werden soll für das Sixpad Body Revolution-Gerät, einem Muskelstimulator, Werbung zu machen. Während der echte Cristiano Ronaldo für die Muskeln, die seine lebensgroße Statue enthüllt, ein Leben lang trainieren musste, möchten die Japaner davon gar nichts wissen und lieber mit dem Sportler Publicity für ein Gerät machen, das Muskeln im Nu verspricht – und das ohne auch nur einen Finger krümmen zu müssen! Ob das auch wirklich glückt, ist ein anderes Thema. Wir sind nur froh, dass 3D-Drucktechnik sich einfach immer auszahlt.

Was sagt ihr zu der Figur? Bekommt Madame Tussauds echte Konkurrenz? Hinterlasst Eure Kommentare oder diskutiert mit uns darüber auf unserer Facebook-Seite.

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