Große Träume:

Maker will Draculas Schloss mit einem 3D-Drucker nachbauen

Amerika soll sein eigenes Dracula-Schloss bekommen. Mit einer Kickstarter-Kampagne und mit Hilfe der 3D-Drucker soll das unglaubliche Replikat möglich gemacht werden, welches nach seiner Fertigstellung als Hotel und Event-Location für Hochzeiten und Firmenfeiern dienen soll.

Mike Draghici ist ein geborener Rumäne, der in den USA aufwuchs. Er besitzt ein 40 Hektar großes Anwesen im Weinland von Washington. Nun möchte er dort eine Burg bauen. Es soll die ikonische Burg aus Rumänien werden, die vom Dracula-Mythos umgeben ist: Das Bran Castle. Die Vampire-Hills soll die perfekte Lage für das 3D-gedruckte Schloss sein. Mit Blick auf den Columbia River und den Lake Chelan. Die „Vampirhügel“ hat sich Draghici ausgesucht, um die Vampire aus seiner Heimat Siebenbürgen in Rumänien nach Amerika zu bringen. Für den 3D-Druck hat er sich entschieden, da es kostengünstiger sein wird, als es von Hand bauen zu lassen. Mike Draghici hat eine Kickstarter– und Indiegogo-Kampagne gestartet, um Unterstützung zu bekommen.

Dracula Schloss
Das Original in Rumänien (Bild © bran-castle.com).

Wieso gerade der 3D-Druck für ein ganzes Schloss?

Draghici wandte sich an Andrej Rudenko und seine Firma Total Kustom . Der aus Minnesota stammende Ingenieur hat bereits mehrere Gebäude mit 3D-Druckern gefertigt. Seine Firma behauptet zum Beispiel, die erste weltweit, operative kommerzielle Struktur mit einer 3D-Beton-Druck-Technologie geschaffen zu haben. Und zwar bei dem Bau des Lewis Grand Hotel auf den Philippinen. Die 3D-gedruckte Hotel-Suite misst 10,5 Meter von 12,5 Metern mit einer Höhe von 4 Metern. Sie beinhaltet zwei Schlafzimmer, ein Wohnzimmer und ein Jacuzzi Zimmer mit einem riesigen gedrucktem Jacuzzi.

Auch eine Burg hat Rudenko schon gedruckt. Diese steht in einem Hinterhof und hat Draghici Interesse geweckt.

Burg
3D-gedruckte Burg im Hinterhof (Bild © totalKostum).

Er wollte wissen, ob man noch größer mit einem 3D-Drucker drucken könnte. Das kann man wohl. Die Planung des Projektes steht und es sind auch schon die 3D-Rendering-Modelle des Schlosses vorhanden. Nun muss nur noch die Finanzierung zustande kommen. Außerdem muss der Landkreis und die Gemeinde noch zustimmen, erzählt Draghici, wie „GeekWire“ berichtet.

Was können Maker von diesem Kickstarter lernen?

Als das Projekt gestartet ist, kamen weniger als 10 Dollar zusammen. Benötigt werden 1 Million. Aber Draghici weiß, dass so etwas nicht über Nacht geht. Deswegen macht er Investoren Angebote. Für 40 Dollar bekommt man ein 3D-gedrucktes Replik des Schlosses im Miniaturformat, für 500 Dollar hat man eine Nacht freien Aufenthalt, sobald das Schloss gebaut ist. Für 1000 Dollar gibt es 2 Nächte und wenn sie 20 Tage bleiben wollen, gibt es einen Rabatt (7.500 Dollar). Wenn das Projekt realisiert und das Schloss gedruckt wird, möchte Draghici dort auch Hochzeiten, Veranstaltungen und besondere Gäste beherbergen. Er hat sogar schon Ideen für Weinetiketten – „Blood Moon“ für Rot, „Durst“ für Weiß.

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