Endlich wieder laufen:

Erpel Peg ist glücklich über seinen Fuß aus dem 3D-Drucker

Der Erpel Peg hatte es nicht leicht in seinem Leben. Eine fiese Schildkröte fraß seinen Fuß. Schüler einer US-Highschool halfen der männlichen Ente und druckten ihm mittels einem 3D-Drucker einen neuen Fuß. Mittlerweile hat sich Peg sehr gut an seinen neuen Fuß aus dem 3D-Drucker gewöhnt und zeigt sich durchaus wieder stolz auf zwei Beinen.

Der Erpel Peg hatte es nicht leicht in seinem Leben. Als er noch etwas jünger war, hatte eine fiese Schildkröte ihn zum Abendessen auserkoren. Zum Glück fraß sie nur sein Bein. Die indische Laufente wurde noch rechtzeitig von seiner Besitzerin Patsy Smith gefunden. Smith passte fortan besser auf den kleinen Peg auf. Doch der verletzte Fuß machte Probleme und Peg schien Schmerzen zu haben. Patsy machte sich auf die Suche. Sie wollte das Leben des kleinen Peg wieder lebenswert machen. Schließlich kam sie zu den Schülern des Armorel East Lab in Arkansas. Diese entwickelten eine Hightech-Lösung.

Ziel war es, mit dem 3D-Drucker eine Beinprothese herzustellen

„Wir haben bereits nach Möglichkeiten gesucht, mit unserem 3D-Drucker anspruchsvolle Kreationen zu entwickeln, und wir haben gesehen, dass wir genau das für eine Ente tun können“, sagte Alicia Bell, EAST Lab Prozessbegleiter, laut kait8.com. „Tiere bringen alle zusammen und das war einfach eine großartige Möglichkeit zu zeigen, wie die Arbeit im Klassenzimmer das wirkliche Leben beeinflussen kann.“

Drei Monate dauerte es, bis die 3D-gedruckte Prothese fertig war. Verantwortlich waren die Schüler Abby Simmons, Matthew Cook und Darshan Patel. Es war eine Herausforderung und die Schüler konnten viel dabei lernen. Es sollte ein Bein sein, das in Design, Materialeinsatz und Robustheit zu Peg passte und ihm ermöglicht, den ganzen Tag fröhlich und schmerzfrei herumzuwatscheln.

Ente mit Fuß aus dem 3D-Drucker
Erpel Peg zeigt stolz seinen neuen Fuß aus dem 3D-Drucker (Bild © KAIT TV).

„Es war streckenweise frustrierend. Wir mussten sicherstellen, dass es perfekt ist und haben deswegen öfter als uns lieb war neu angefangen. Aber am Ende hat alles funktioniert“, sagte Simmons.

Der Fleiß der Schüler hat sich gelohnt. 30 Wiederholungen brauchten sie, dann war Pegs Fuß perfekt in Funktionalität und Langlebigkeit.

Patsy und ihr Erpel Peg
Patsy und ihr Erpel Peg sind ein Herz und eine Seele (Bild © Region8News).

Patsy Smith freute sich über den Fleiß und die Begeisterung der Schüler. „Es ist nicht nur herzerwärmend. Es ist aufregend und ich bin einfach so dankbar, dass es Menschen gibt, die sich wirklich darum kümmern und sie alles getan haben, um dem Erpel ein angenehmes Leben zu ermöglichen“, sagte Smith.

Auch Papagei Pete hatte Glück. Er erhielt eine 3D-gedruckte Prothese nach einem Fuchsangriff. Der kleine Raufbold-Kakadu Huiza durfte nach einer Rangelei mit einer Schnabelprothese sein Leben weiter genießen. Auch ihm half der 3D-Druck. Über 20 weitere Beispiele zeigt unsere Themenseite „3D-Drucker in der Veterinärmedizin„. Abonnieren Sie unseren Newsletter, wenn Sie weitere derartig herzerwärmende Geschichten über Tiere, denen mit 3D-Druck geholfen wird, lesen wollen.

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