Akkuschrauberrennen:

In Hildesheim fährt die „Menschmaschine“ aus dem 3D-Drucker

Studenten aus Hildesheim haben ein Fahrzeug entwickelt, dass fast vollständig mit einem 3D-Drucker gefertigt wurde. Sämtliche aus dem 3D-Drucker stammenden Bauteile der, s.g. „Menschmaschine“, erreichen gerade einmal ein Gesamtgewicht von 5 Kilogramm. Angetrieben wird das Fahrzeug mit einem Akkuschrauber.

Die Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst HAWK in Hildesheim veranstaltet seit 2005 das mittlerweile bundesweit bekannte Akkuschrauberrennen. Dabei konzeptionieren und entwickeln die Studenten Fahrzeuge, die von einem Akkuschrauber angetrieben werden. Ein Fahrzeug, das im kommenden Jahr mit an den Start gehen wird, ist uns ganz besonders aufgefallen. Die „Menschmaschine“, das von einem sechsköpfigen Entwicklerteam gefertigt wurde.

Das Besondere an der „Menschmaschine“ ist natürlich neben dem Aspekt, dass das Fahrzeug von einem Akkuschrauber angetrieben wird, auch die Fertigungsmethode. Denn die Maschinemaschine wurde mit einem 3D-Drucker hergestellt. Das hat dem innovativen Gefährt viel Aufmerksamkeit auf der vergangenen Makerfair in Hannover eingebracht.

Menschmaschine
Die „Menschmaschine“ ausgestellt auf der Makerfair 2015 in Hannover (Bild © Andreas Schulz/ akkuschrauberrennen.de).

Auf Basis der Software Inspire, die belastungsspezifische Strukturen optimieren kann, wurde der Körper des Fahrzeugs mittels 3D-Druck so modifiziert, dass alle tragenden 3D-Druckteile ein Gesamtgewicht von nur 5 kg aufweisen. Exklusive der rotierenden Bauteile wurde somit alle digital geplant und individuell gefertigt.

Da wir von 3D-grenzenlos.de mit unserer Redaktion im Technologiezentrum Hildesheim in Hildesheim zu Hause sind, werden wir natürlich auch beim Akkuschrauberrennen 2016 dabei sein. Vielleicht haben wir die Chance die beteiligten Studenten und Entwickler Lena Poliolek, Tobias Brambor, Marcus Hackner, Thyll Niebergall, Andrej Jefimov und Marius Rosenthal persönlich zu den Erfahrungen bei der Herstellung der Menschmaschine mit dem 3D-Drucker zu befragen.

Menschmaschine beim fahren
Die „Menschmaschine“ in Aktion. (Bild © 2015 Alexander Körner/dpa auf der Website www.mitttelstand-die-macher.de).

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