Lufthansa Technik setzt auf die SLA-3D-Drucker von Formlabs sowie das Kunstharz Clear Resin, um mit 3D-Druck Komponenten für den Einsatz in der Luftfahrt herzustellen. Die in diesem Fall benötigten Düsen wurden dabei deutlich schneller und flexibler als mit den bisher verwendeten Methoden angefertigt. Wir stellen den Einsatz von 3D-Druck bei Lufthansa Technik einmal genauer vor.

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In einer Pressemitteilung an das 3D-grenzenlos Magazin berichtet das 3D-Druck-Unternehmen Formlabs darüber, wie Lufthansa Technik mit den 3D-Druckern von Formlabs Fertigungshilfen als Verbrauchsmaterial für die weitere Produktion herstellt. Für Lufthansa Technik bedeutet die Einführung von 3D-Druckern  höhere Flexibilität, schnellere Durchlaufzeiten und deutliche Kosteneinsparungen, im Vergleich zu den bisher verwendeten herkömmlichen Fertigungsmethoden.

72 3D-gedruckte Düsen in weniger als 24 Stunden

Fluchtwegmarkierungen
Die 3D-gedruckten Düsen werden für die Fluchtwegmarkierungen (im Bild) genutzt (Bild © Formlabs).

3D-Druck ist für die Lufthansa Technik AG kein Neuland. Erst vor wenigen Tagen haben wir darüber berichtet, dass das Unternehmen gemeinsam mit Premium AEROTEC das weltweit erste 3D-gedruckte lasttragende Metallteil hergestellt hat. Seit 2018 nutzt die Lufthansa Technik den 3D-Druck für die Komponentenfertigung im Bereich Luftfahrt und Flugzeugbau. Um die fotolumineszierenden Leuchtstreifen der Fluchtwegmarkierungen „Guide U“ zu produzieren, werden Düsen benötigt, die nach wenigen Tagen ausgetauscht werden müssen. Der 3D-Drucker Form 3L von Formlabs kann bis zu 72 Düsen innerhalb von 19,5 Stunden drucken.

Ulrich Zarth, Projektingenieur bei Lufthansa Technik, erklärt:

„Theoretisch könnten wir unsere Teile auch im Spritzgießverfahren herstellen. Damit wären wir aber längst nicht so flexibel in der Form und bei der laufenden Prozessoptimierung.“

SLA-3D-Druck und Clear Resin von Formlabs

3D-gedruckte Düsen
Mit dem 3D-Drucker Form 3L können 72 Düsen (im Bild) in weniger als 24 Stunden hergestellt werden (Bild © Formlabs).

Zunächst wurden geeignete Verfahren und Material für den Prozess ausgewählt in Kooperation mit myprintoo, einem deutschen Consulting-Partner von Formlabs. Lufthansa Technik setzte den SLA-3D-Druck und das Kunstharz Clear Resin ein, um die geometrischen und qualitativen Anforderungen zu erfüllen. Clear Resin ist dabei besonders für Fluidik- und Gussanwendungen geeignet. Das optimale Design der Düse fand sich schnell, wobei der Prozess laufend optimiert werden kann.

Jonathan Wulf von myprintoo sagte:

„Wir begleiten die Herstellung des Werkzeugs kontinuierlich, um eventuelle Anpassungen von Schichtdicke, Druckausrichtung oder sogar der Bauteilgeometrie vornehmen zu können – Qualität und Prozesssicherheit des Drucks sind damit jederzeit gewährleistet.“

Die Düsen können direkt nach dem 3D-Druck ohne Nachbearbeitung im weiteren Produktionsprozess der Leuchtstreifen eingesetzt werden.

Stefan Holländer, Managing Director EMEA bei Formlabs, sagte abschließend:

„Dank des großen Fertigungsvolumens unseres Form 3L spart der Kunden etwa 10 Stunden Druckzeit pro Durchlauf gegenüber einem SLA-3D-Drucker in Standardgröße ein.“

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