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Er sagte:
„Wenn ich mir alte Maschinen ansehe, waren das keine rein technischen Objekte, die ausschließlich der Optimierung dienen. Sie hatten oft künstlerische Züge, die rein ästhetisch waren. Mit der additiven Fertigung haben wir jetzt die Möglichkeit, nicht nur hochoptimierte, sondern auch optisch ansprechende Strukturen zu schaffen.“
Details zur 3D-gedruckten Aufzugskabine

Die 3D-gedruckte Aufzugskabine entstand mit dem robotergesteuerten DED-3D-Drucker von MX3D. Schlichte Metallpaneele, die sonst an den Seiten einer Aufzugskabine zu sehen sind, wurden durch eine filigrane Struktur ersetzt. Die blattlosen miteinander verworrenen Äste konnten so nur mit der Flexibilität des 3D-Drucks entstehen. Für die Unternehmen liegt der Hauptfokus darauf, eine hochoptimierte Struktur durch die Optimierung der Topologie zu erreichen. Simmonds erklärt, dass sie sehen wollten, ob sie Aufzugskabinen leichter und mit weniger Material herstellen können.
Bei der Optimierung der Topologie geht es darum, das effizienteste Design zu schaffen. Vieles an einem Objekt ist überflüssiges Material, erklärt Gijs van der Velden, CEO von MX3D.
„Die Idee war, das Objekt auf das Wesentliche zu reduzieren.“

Vorteil von 3D-gedruckten Aufzugskabinen
MX3Ds umfangreiche Forschung zum Aluminiumdruck für großformatige Objekte halfen dem Unternehmen bei diesem Projekt. Sie wählten die Legierung AlMg 4.5Mn aufgrund ihrer außergewöhnlich starken Materialeigenschaften.
Es gibt unterschiedliche Vorteile bei leichteren 3D-gedruckten Aufzugskabinen. Weniger Material bedeutet weniger Produktionskosten. Eine leichtere Aufzugskabine benötigt weniger Energie. Der Betrieb wird dadurch deutlich energieeffizienter. Wahrscheinlich wird es noch eine ganze Weile dauern, bis wir einen 3D-gedruckten Aufzug in Betrieb sehen.

Die richtige Kombination von Kunst und Technologie spielte bei einer vier Meter hohen Edelstahlskulptur des Künstlers Riccardo Ragazzoni für MX3D ebenfalls eine bedeutende Rolle.
Videovorstellung Projekt „Elevate“
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