Probleme analysieren und Lösungen erarbeiten lautete der Auftrag für die Bachelor-Studenten der Hochschule Niederrhein. Das Team vom Projekt „Brainwaves“ hat sich dabei dem Thema EEG-Haube angenommen, mit dem Ziel diese zu optimieren. Die Haube soll halbseitig gelähmten Menschen dabei helfen, ihren gelähmten Arm wieder zu bewegen. Dabei geholfen hat auch der 3D-Druck.

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Studenten im Fachbereich Wirtschaftsingenieurswesen an der Hochschule Niederrhein haben kürzlich ihre Projekte für den Bachelorstudienlehrgang vorgestellt. Laut einer Mitteilung der Hochschule der Universität geht es darum, Problemstellungen aus dem Ingenieuralltag zu analysieren und Lösungen zu erarbeiten. Wir stellen zwei der Projekte vor.

Projekt „Brainwaves“

Beim Projekt Brainwaves handelt es sich um eine sechsköpfige Projektgruppe um Ömer Demir und Fahri Jashari. Sie optimieren die EEG-Haube, die Menschen mit halbseitiger Lähmung helfen soll, ihre gelähmte Hand wieder einzusetzen. Durch Gespräche mit Probanden fand das Team heraus, dass die bisherigen Hauben zu klobig sind. Was derzeit noch wie eine Art Mütze angezogen wird, will das Team eher zum Kopfhörer umwandeln.

Die Hirnwellen, die das verbundene Gerät in Maschinensprache umwandelt, werden über Elektroden an der Haube gemessen. So wird dann dass Außenskelett gesteuert. Wenn Betroffene denken, dass sie ihre gelähmte Hand bewegen wollen, dann wird das durch diese Haube und die dahintersteckende Technik auch möglich. Es funktioniert derzeit stationär, während die Haube mit einem Computer verbunden ist.

Teammitglieder mit EEG-Haube
Das Team „Brainwaves“ möchte die EEG-Haube optimieren (Bild © Hochschule Niederrhein).

Unterstützt wurden die Studenten von der Klinik der Universität Tübingen. Der Prototyp aus Polylactid entstand im MakerSpace der Hochschule Niederrhein mit dem 3D-Drucker. Wenn Menschen das Gerät regelmäßig nutzen, soll sich der Arm wieder auf natürliche Weise bewegen lassen. Es ist nicht das erste Mal, dass der 3D-Drucker bei der Hochschule Niederrhein zum Einsatz kommt. Bei der ersten Audiovista im Jahr 2018 wurden 3D-gedruckte Kopfhörer hergestellt und den Besuchern verkauft.

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