Pistole "Reason":

Solid Concepts kündigt neue Pistole aus dem 3D-Drucker an

 28. Oktober 2014  Andreas Krämer  

Mit „Reason“ bringt Solid Concepts eine weitere Waffe heraus, die mit einem 3D-Drucker gefertigt wird. Die erste Waffe ‚1911‘ wurde als limitierte Auflage über 100 mal verkauft und schaffte es 5000 Schüsse problemfrei abzufeuern.

Die US-Firma Solid Concepts sorgte in diesem Jahr für Aufsehen, weil sie mit der 1911 die erste Pistole mittels eines 3D-Druckers aus Metall herstellte. In der Zwischenzeit wurden 100 Exemplare dieser Handfeuerwaffe gedruckt und für je 11.900 US-Dollar weltweit vor allem an Waffensammler verkauft. Es handelt sich bei der 1911 um eine limitierte Auflage. Das erste 3D-Modell der 1911 konnte bislang 5000 Schuss ohne Probleme abfeuern.

Reason Pistole 3D-Drucker von Solid Concepts
Die neue Schusswaffe aus dem 3D-Drucker von Solid Concepts „Reason“ (Bild © 3dprint.com).

Nach dem aus Sicht von Solid Concepts als Erfolg zu bezeichnenden Verkäufen der Waffe 1911 folgte jetzt ein weiteres Modell aus der Kategorie „Schusswaffen aus dem 3D-Drucker„, wie der US-Blog 3dprint.com berichtet. Mit der Reason fertigte Solid Concepts nun eine zweite Pistole mit einem 3D-Metalldrucker. Die Waffe wurde mit einem Hochleistungslaser schichtweise aus Metallpulver gedruckt.

Die Besonderheit der Reason ist die Präambel auf der Vorderseite des Griffs. Der Griff verfügt über ein wellenförmiges Design und an den Seiten des Pistolenlaufs ist das Wort „Reason“ (dt, Vernunft, Verstand aber auch Motiv, Beweggrund) gedruckt zu sehen. Bisher gab Solid Concepts noch nicht bekannt, ob die Reason genauso wie die 1911 in einer limitierten Auflage produziert und verkauft werden soll oder gar in die Massenfertigung mit einfließt.

Die Waffenherstellung per 3D-Druckverfahren ist heftig umstritten und ruft immer häufiger auch die Politik auf den Plan. Hier haben wir eine Übersicht zusammengestellt von schussfähigen Waffen aus dem 3D-Drucker, die aus Kunststoff mit einem handelsüblichen 3D-Drucker geschaffen wurden.

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2 Gedanken zu „Solid Concepts kündigt neue Pistole aus dem 3D-Drucker an“

  1. Das Metall wird durch den Hochleistungslaser nicht gedruck sondern geschmolzen.
    Bei den Bezeichnungen wäre es generell wünschenswert einen Blick in die entsprechenden VFI-Richtlinien zu werfen. Da ist bei der additiven Fertigung von Drucken nirgends etwas zu finden.
    Hierbei handelt es sich zweifelsohne um sog. Laser-Melting-Verfahren (Laserstrahlschmelzen).

    Nochmal: Ein Laser Druckt nicht. Eine FDM-Anlage übrigens auch nicht.

    Gruß
    Drucker-Hasser

    1. Hallo,

      3D-Druck steht synonym für alle additiven Fertigungsverfahren und bezeichnet das Verfahren zum Aufbau von physikalischen oder chemischen Härtungs- oder Schmelzprozessen. Zu den typischen Werkstoffen zählen u.a. die Kunststoffe und Kunstharze aber auch Keramiken, Metalle und immer häufiger auch Lebensmittel und andere exotische Filamente. Wird also mittels einem Laser ein Werkstoff zum schmelzen gebracht und der geschmolzene Werkstoff schichtweise zu einem Objekt aufgebaut, spricht man von 3D-Druck – also von drucken. Und doch, auch eine FDM-Anlage druckt. Auch wenn man „Drucker hasst“ 😉

      Viele Grüße,
      Marcel

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