Die australische Projektgruppe Cartesian Creations rund um den leidenschaftlichen Maker Dr. Martin Ankor stellte mithilfe von 3D-Druck das Skelett eines Phascolonus her. Das fossile Riesenwombat-Skelett wurde für eine Ausstellung zur australischen Megafauna nachgebaut. Wir stellen es vor.

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In einem Blogbeitrag stellen die Projektteilnehmer von Cartesian Creations ihre Arbeit an der Rekonstruktion eines Phascolonus vor, eine Gattung prähistorischer Beuteltiere in der Wombatfamilie. Dieser war zwei- bis dreimal größer als moderne Wombats und wog etwa 200 kg. Die Forscher rekonstruierten das Skelett des Dinosauriers mit über 100 Einzelteilen. Dazu gehörten ein über 400 mm langer Schädel und ein über 600 mm langes Becken. Die wartungsarmen und reibungsarmen 3D-Druckerbuchsen von Vesconite Hilube spielten eine wichtige Rolle bei der Herstellung des fossilen Riesenwombats-Skeletts für eine Ausstellung zur australischen Megafauna.

Herausforderungen beim Druck

Skelett der Rekonstruktion neben Prusa 3D-Drucker
Der Phascolonus war bis zu drei Mal größer als ein Wombat heute (im Bild: Nachbau neben Prusa-3D-Drucker zum Größenvergleich)(Bild © Cartesian Creations).

Dr. Martin Ankor von Cartesian Creations kümmerte sich um den 3D-Druck der Replik des Phascolonus gleich mit mehreren Druckern. Dazu wurde ein Prusa Mk3 mit einer Vesconite Hilube-Buchse ausgestattet, um das Projekt in Gang zu bringen. Mit einer größeren kundenspezifischen CoreXY-Maschine wurden größere Teile hergestellt. Mit den Prusa Mk3 3D-Druckern wurden die kleineren Knochen gedruckt, die für den CoreXY nötig waren.

Dr. Martin Ankor erklärte in dem Blog-Artikel:

„Diese Druckarten haben oft schwierige Anforderungen an den Support der zu druckenden Modelle und Strukturen. Neue Schichten müssen möglicherweise auch ohne Unterstützung von unteren Schichten gedruckt werden, aber mit gut entwickelten Profilen und genauen Druckern ist dies selten ein Problem. Die eingesetzten Maschinen haben eine Druckerfolgsquote von über 95 %.“

Mit Computertomographie (CT) und Mikro-CT-Scans gelang es den Mitarbeitern, die Dateien druckfertig zu machen.

Steigende Nachfrage aber bei oft knappen Budgets für aufwendig zu druckende Teile

Er ergänzt:

„Ich habe weit über 100 verschiedene Exemplare für Museen und Forscher gedruckt, von winzigen Rattenkiefern bis hin zu Säugetier- und Dinosaurierschädeln. Es gibt eine Nachfrage, und diese Nachfrage wird wahrscheinlich steigen. Es besteht jedoch auch die Notwendigkeit, mit begrenzten Budgets und knappen Mitteln zu arbeiten.“

Dr. Ankor hat die Druckerbuchsen nicht speziell für den Museumsdruck auf Vesconite Hilube umgestellt. Prototyping, Entwicklung von Feldgeräten und Museumsaufträge erfordern saubere und genaue Drucke, mit oft komplizierten Supportanforderungen. Der Hauptgrund, warum er zu Vesconite Hilube-Buchsen wechselte, war, dass er 3D-Drucker einsetzen wollte, die über lange Zeiträume mit minimalem Wartungsaufwand betrieben werden können.

Abschließend sagt er:

„Vesconite Hilube-Buchsen sind wartungsarm und können im Falle eines Problems mit der Stange/dem Lager wahrscheinlich nichts anderes beschädigen. Wenn dagegen ein herkömmliches Lager kaputt geht, müssen häufig sowohl Stangen als auch Lager ausgetauscht werden.“

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