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Details zu den 3D-gedruckten Titankurbeln
SRAM arbeitet schon seit mindestens 2019 mit Autodesk zusammen. Mit der cloudbasierten Fusion 360 Plattform konnten sie auch remote zusammenarbeiten. Mit den generativen Entwurfsalgorithmen konnten sie zahlreiche Entwurfslösungen untersuchen, auf Ziele hinarbeiten und vorgegebene Einschränkungen berücksichtigen.
SRAM konnte neue funktionierende Prototypen erstellen. Dabei entstanden Gitter-/Balkenstrukturen, die optisch ansprechend gestaltet wurden. Es gibt viele Hohlkurbeln auf dem Markt, die Gewicht sparen sollen, und Hersteller fräsen ihre Kurbeln, um unnötiges Material zu entfernen. Bei den SRAM-Kurbeln wurde dies anders gelöst, ohne viel Extraarbeit durch das Wegfräsen von Materialien oder Ähnlichem.
Auch andere Hersteller von Fahrradkomponenten verwenden 3D-Druck für ihre Bauteile. Das Fahrradunternehmen Silca präsentierte vor Kurzem seine Fahrradcomputerhaltung „Mensola“ aus dem 3D-Drucker. Mit der Klickpedale „MyTi“ gab es vom Hamburger Fahrradunternehmen Titanum eine 3D-gedruckte Klickpedale aus Titan. Wann die 3D-gedruckten Kurbeln von SRAM erscheinen sollen, ist noch nicht bekannt.
Stimmen der Verantwortlichen
Will King, Senior Design Engineer bei SRAM, sagte:
„Wir haben dieses Projekt mit Autodesk als führendem Unternehmen für generative Designtechnologie gestartet, damit wir dies mit dem, was wir über Fahrraddesign verstehen, kombinieren und unsere Kurbelarmdesigns optimieren können.“
Sean Manzanares von Autodesk sagt:
„Wir nutzen künstliche Intelligenz sowie Super-Computing-Leistung, mit der Sie Dutzende oder Hunderte verschiedener Designs entwickeln können, an die kein Mensch jemals denken könnte, und Sie bringen diese ein in einem Bruchteil der Zeit.“
Fahrradfahren mit SRAM-Kurbeln
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