
Das Unfall-Video sah auch Thomas Sedlaczek, der als Disponent bei einer Logistikfirma arbeitet. Der PKW kam seiner Einschätzung zufolge mit einem sehr hohen Tempo und traf den LKW direkt an der Vorderachse. Der hohe Schwerpunkt des Lastkraftwagens und die ruckartige Lenkbewegung nach rechts sorgte für ein Kippen des LKWs zur Seite, berichtet bazonline.ch. Wenn der Einschlag nicht mitten auf das Rad erfolgte, sei seiner Vermutung nach wohl nicht viel passiert. Es kamen leider zahlreiche Komponenten zusammen, die zu einem ungünstigen Zeitpunkt aufeinandertrafen.
Als Leiterin der Unfallforschung und Prävention beim Versicherungskonzern Axa kam Bettina Zahnd zu dem gleichen Ergebnis. Von der Baselbieter Polizei wurde eine Drohne und 3D-Scanner eingesetzt, mit der sie die Unfallstelle gerichtstauglich vermessen konnten, erklärte Polizeisprecher Adrian Gaugler.
Die Drohne diente zur Aufnahme der Unfallstelle von oben und der Vermessung. Zur Zeit sind die Resultate der Unfalluntersuchung geheim, weil das Strafbefehlverfahren noch nicht rechtskräftig abgeschlossen wurde. 3D-Drucker und 3D-Scanner finden auch zunehmend Einsatz in der Forensik und dienen der Polizei zur Verbrechensaufklärung.
Video: Der Horror-Crash von der A2 bei Muttenz
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