Der 3D-Scanner-Hersteller Thor3D hat für ein Projekt mit Picaso 3D einen individuellen Autoschnorchel mit Einzigartigkeit im Design und erweiterter Funktion entwickelt. Dabei wurde mit 3D-Technologien, wie dem 3D-Scanner Calibry und dem 3D-Drucker Designer XL von Picaso 3D gearbeitet. Wir stellen den Produktentwicklungsprozess einmal genauer vor.

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Der 3D-Scanner-Hersteller Thor3D hat bei der Fertigung eines Autoschnorchels mit 3D-Geräten und der passenden Software geholfen. Der 3D-Drucker-Hersteller Picaso 3D plante die Verbesserung der Karosseriestruktur, die das Schnorchel-Design und die Installation beinhaltet, mit 3D-Technologien. Es sollte ein geländegängiger Lufteinlass für das Kundenfahrzeug entstehen.

3D-Druck eines Autoschnorchels

Zum Einsatz kamen Instrumente wie der Calibry 3D-Scanner, Picaso Designer XL 3D-Drucker, Calibry Nest-Software, Geomagic DesignX und Siemens NX. Der Picaso-Kunde wollte einen individuellen Schnorchel für den Offroad-Einsatz. Der Schnorchel sollte das Eindringen von Wasser oder Schlamm in das Luftansaugsystem bei Fahrten durch nasse Straßen oder Bäche verhindern, das den Motor beschädigen könnte. Dazu gibt es bereits Standardlösungen. Der Kunde wollte jedoch Einzigartigkeit im Design und der Funktion.

Die Fachleute scannten zuerst die Karosserie mit einem Calibry 3D-Scanner. Der Kunde wollte ein komplettes Modell des Autos für seine eigene Zwecke, weshalb das gesamte Fahrzeug gescannt wurde. Im Anschluss verwendeten sie aber nur einen Teil des Scans. Es dauerte rund 10 Minuten, bis die Motorhaube und die Windschutzscheibe gescannt waren. Die Daten wurden im Anschluss in Calibry Nest nachbearbeitet, was eine Zeit von 15 Minuten in Anspruch nahm.

Der Calibry 3D-Scanner

Anwender können mit Calibry dunkle und glänzende Objekte scannen. Um jedoch noch genauere Scanergebnisse für das Reverse Engineering zu erhalten, wurde Mattierungsspray auf- und Markierungen angebracht. Der Scan wurde nach der Verarbeitung der Punktwolke in Calibry Nest in der Software Geomagic Design X in ein solides Modell umgewandelt.

Teil des 3D-Modells
Die Fachleute benötigten für den Schnorchel nur einen Teil des 3D-Modells (im Bild zu sehen)(Bild © Thor 3D).

Die Fachleute entwarfen im nächsten Schritt den Lufteinlass. Dieser sollte analog zu anderen Schnorcheln entstehen, während die Geometrie der Karosserie wiederholt wurde. Als die Konstruktion und der Vergleich des endgültigen Modells mit dem CAD-Original erledigt waren, druckten sie den Schnorchel mit dem 3D-Drucker Designer XL aus Kunststoff. Der Kunde installierte und testete den Schnorchel und war mit dem Ergebnis zufrieden.

Das Ergebnis

Schnorchel an Auto angebracht
Der 3D-gedruckte Schnorchel (im Bild an Auto) wurde erfolgreich installiert und getestet (Bild © Thor 3D).

3D-Scanning mit Calibry (Video)

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