NAVSEA LogoDie USS Saginaw war ein aktives Schiff während des amerikanischen Bürgerkriegs und wurde nach dem Aufprall auf ein abgelegenes Riff in der Nähe von Midway Island im Jahr 1870 vor 150 Jahren geerdet. Ein Teil des Schiffes befindet sich heute in der Sammlungsverwaltungsanlage des Naval History and Heritage Command (NHHC) in Richmond, Virginia. Zum 150. Gedenktag haben Ingenieure der Naval Surface Warfare Center Carderock Division eine 3D-Scan-Mission durchgeführt.

Ein einzigartiges Kapitel der Geschichte der US-Marine

Das NHHC bietet eine Sammlung an Artefakten, die ein einzigartiges Kapitel der US -Marinegeschichte enthält. Die USS-Saginaw war ein kleines Walfangboot, das auch als Kapitänstaxi genutzt wurde. Das NHHC kontaktierte das Naval Surface Warfare Center der Carderock Division in West Bethesda, Maryland, um das 3D-Scannen des Beiboots der USS Saginaw zu unterstützen.

Das Beiboot der USS Saginaw ist in der Sammlungsverwaltungsanlage von NHHC in Richmond, Virginia, untergebracht. Das Team verwendete zwei FARO-Focus S70 und einen FARO-Focus X330 3D-Scanner, um das Äußere und Innere des Beiboots festzuhalten. Mit Zielkugeln um den Rumpf wurden die Scans ausgerichtet und zusammengefügt. Ein FARO-Arm wurde für die feineren, kleineren Details des Boots verwendet.

Weitere Objekte gescannt

Beiboot der USS Saginaw
Das Beiboot der USS Saginaw (im Bild) hat das Schiffsunglück überlebt (Bild © Jeffrey Bowdoin).

Das 10,7 Meter lange Beiboot wurde in 3 Stunden gescannt. Als das NHHC sah, wie schnell der Prozess vonstatten ging, brachten sie weitere Artefakte zum Scannen. Darunter befanden sich eine Pfeife von Admiral Arleigh Burge, ein Holzkrokodil, ein Fernglas und mehrere andere kleine Gegenstände. Carderock Ingenieur Scott Ziv war überrascht, dass Museen nur einen Teil ihrer Sammlung präsentieren.

Um die Seegeschichte noch besser darstellen zu können, wollen die Ingenieure eine Virtual-Reality-Erfahrung realisieren, mit der Online-Besucher den Rumpf in einer vollständigen 360-Grad-Drehung betrachten können. Ziv denkt über einen 3D-Web-Viewer nach und andere Möglichkeiten, mit denen Artefakte mit der Öffentlichkeit geteilt werden können.

Geschichte jedem zugänglich machen – mit 3D-Druck- und 3D-Scan

Der 3D-Druck ist oft schon erfolgreich darin gewesen, Artefakte, nachdem sie mit dem 3D-Scanner erfasst wurden, in 3D zu kopieren. So konnten viele Menschen in Museen das Artefakt sehen, aber es nahm dabei keinen Schaden. Auch die abgelegene Höhle der Yungang-Grotte konnte mit dem 3D-Drucker repliziert werden. Der 3D-Druck half auch in anderen Bereichen im Museum. Im Naturhistorischen Museum Wien wurden fehlende Teile eines Plateosaurier-Skeletts mit Repliken aus dem 3D-Drucker ergänzt.

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