Neuer 3D-Scanner:

Kanadisches Unternehmen peel 3d entwickelt professionellen 3D-Scanner für unter 6000 US-Dollar

 10. Oktober 2017  Andreas Krämer  

Das 3D-Scanner nicht unbedingt teuer sein müssen, demonstriert das kanadische Unternehmen peel 3d. Dieses kündigte an, einen handlichen, professionellen 3D-Scanner entwickelt zu haben, der 5.900 US-Dollar kosten soll.

Das kanadische Unternehmen peel 3d hat einen handlichen, preisgünstigen und dennoch professionellen 3D-Scanner für 5.900 US-Dollar (aktuell knapp 5.500 Euro) angekündigt. Der Scanner verfügt über eine automatische Formenerkennung und „robuste“ Software.

Wie Francois Leclerc, der Chef von peel 3d, erklärt, suchen auf dem Markt heute viele Designer, Ingenieure und sogar Bildungsexperten nach 3D-Scannern, die erschwinglich sind, aber auch 3D-Scanningfunktionen bieten, die über die einfachen Einstiegsprodukte des Marktes hinausgehen.

Der kommende 3D-Scanner der Firma „sprengt die Konkurrenz“ durch Funktionen wie eine automatische Formenerkennung, sofortigen Dateiexport, einer „robusten“ Software und der Kompatibilität mit Aufsteckmarken zur Verbesserung der Scangenauigkeit. Der erwartete Verkaufspreis liegt bei 5.900 US-Dollar. Der EinScan Pro+ kostet 4.999 US-Dollar (etwa 4.600 Euro) und zählt zu den modernsten 3D-Einstiegsscannern auf dem Markt. Er kostet erheblich weniger als der 15.000 US-Dollar (13.900 Euro) teure Artec Eva 3D-Scanner.

Bekannte Unternehmen wie XYZprinting bieten mittlerweile Handheld-3D-Scanner für weniger als 200 US-Dollar (180 Euro) an, was sich in der steigenden Erschwinglichkeit der 3D-Scantechnologie widerspiegelt. Auf der IFA 2017 in Berlin zeigte Sony dieses Jahr mit den Modellen Sony Xperia XZ1 und XZ1 Comfort zwei neue Smartphones, deren Kameras 3D-Scans ermöglichen.

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Der peel 3d Scanner soll nach Herstellerangaben mit einer Vielzahl an Oberflächen arbeiten können. Er soll für eine Reihe von Einsatzbereichen geeignet sein, darunter Reserve Engineering, Design, Wissenschaft, Erziehung, Kunst, Denkmalpflege und der Möglichkeit, den menschlichen Körper zu scannen. Der 3D-Scanner der Berliner Firma Staramba scannte den weltbesten Läufer Usain Bolt für die Fussballsimulation Pro Evolution Soccer ein, um Bolt als Fussball-Avatar seinen Fans zur Verfügung zu stellen.

Die Website von peel 3d kündigte in einer vagen Pressemitteilung eine Enthüllung für den heutigen 10. Oktober 2017 an, doch zur Zeit ist die Seite nicht erreichbar. Das Unternehmen gehört zur in Quebec beheimateten Firma Creaform, einer Scantechnologie-Gesellschaft, die 2002 gegründet wurde. Creaform wiederum zählt zum US-Gerätehersteller AMETEK, der sich auf elektronische und elektromechanische Geräte spezialisiert hat. Vor zwei Jahren präsentierten Creaform und AGT Robotics einen neuen 3D-Scanner der Öffentlichkeit. Ein Youtube-Video gibt einen Einblick, wie der geheimnisvolle 3D-Scanner aussehen und arbeiten soll.

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