Auf der formnext 2018 wird Materialise neue Innovationen zur Steigerung der Produktivität und Effizienz präsentieren. Gezeigt werden laut einer Mitteilung von Materialise an das 3D-grenzenlos Magazin Software-Lösungen, die Unternehmen dabei unterstützen, die eigenen Betriebsabläufe zu skalieren, Ressourcen effizienter zu nutzen und eine Kostensenkung mit Hilfe der additiven Fertigung herbeizuführen.

Features der neuen Software Materialise Magics 23

Die Software Materialise Magics 23 dient der Produktivitäts- und Effizienzsteigerung, weil damit Anwender mehr Kontrolle erhalten und über bessere integrierte Funktionen verfügen. Große Datensätze lassen sich dadurch schneller verarbeiten, Zeit einsparen und den Pulververbrauch minimieren. Selbsttragende Wabenstrukturen können erstellt, die Struktur in der Vorschau angeschaut, analysiert und die Ausrichtung auf der Bauplattform vollständig kontrolliert werden. Mittels Abrundungen erfährt die Teilequalität eine Optimierung.

Eine erweiterte Beschriftungsfunktion steht einem mit der Data Matrix in Magics 23 zur Verfügung. Alphanumerische Daten von gedruckten 3D-Standardetiketten werden in einen Datamatrix-Code umgewandelt, der auf einzelne Teile übertragbar ist. Die Smart Tags sind kleiner und sind von normalen Data-Matrix-Scannern lesbar. Menschliche Fehler werden mit maschinenlesbaren Tags reduziert, was auch zur Automatisierung des Nachbearbeitungsprozesses beisteuert.

In der neuen Magics-Version wurden mehrere zusätzliche Module verbessert. So senkt das Simulationsmodul die Zahl fehlerhafter Metalldrucke, indem potenzielle Baufehler angezeigt werden, bevor diese auftreten.

Kaufbare Versionen der Software

Anwender können zwischen einer Essentials-Version für Einsteiger, einer Experten-Version für erweiterte Daten- und Druckvorbereitung und einer Enterprise-Version wählen, die industriellen Druckertreibern hilft, den gesamten 3D-Druckprozess zu verwalten. Materialise Magics 23 ist eine einfach nutzbare Software-Suite für Experten und Firmenanwender. Magics Essentials ist online erhältlich und bietet eine komplette Lösung zur Datenaufbereitung.

Simulationsbeispiel Magics 23
Das Simulationsmodul dient der einfachen Verwaltung der Simulation und macht sie einem breiteren Publikum zugänglich (Bild © Materialise).

Das Magics 23 Modul „Simulation“

Das Modul Materialise Magics Simulation dient der einfachen Verwaltung der Simulation und macht sie einem breiteren Publikum zugänglich. Der Schwerpunkt liegt in der Optimierung des Produktionsprozesses ohne Expertenwissen. Zusammen mit Magics 23 werden Highend-Simulationsmöglichkeiten für den 3D-Druck in die Produktion eingebracht. Die Simulationsergebnisse lassen sich direkt auf die Werkzeuge zur Support-Erzeugung und Teileausrichtung in der vertrauten Materialise Magics Umgebung anwenden.

Von der Lösung werden schnelle Wiederholungen auf einem Standardarbeitsplatz ohne Highend-PC unterstützt und können auch in Verbindung mit anderen CAE-Lösungen zur hochzertifzierten Metallherstellung einsetzen. Eine Kalibrierungsfunktion wurde auch in das Modul integriert, welche den Nutzer zu den richtigen Simulationseinstellungen seines 3D-Metalldruckers führt.

Stützstruktur-Generator für den Metalldruck

In Magics 23 ist auch eine Stützstruktur-Generierung für den metallischen 3D-Druck enthalten. Mit der automatischen Erzeugung von Stützstrukturen lässt sich die Datenaufbereitung um 90 Prozent und die Support-Entfernung um 50 Prozent beschleunigen. Verglichen mit der manuellen Stützstruktur-Generierung können knapp 100 Prozent des in der Struktur eingeschlossenen Pulvers zurückgewonnen werden. Das Risiko menschlicher Fehler wird mit dem automatisierten Prozess begrenzt und vermeidet Baufehler. Von Materialise wurde im Dezember 2017 mit e-Stage for Metal eine Software entwickelt, mit der beim 3D-Metalldruck 90 Prozent Zeit eingespart werden.

Neue 3D-Drucker-Materialien von Materialise

Neue Materialien werden von Materialise auf der formnext 2018 ebenfalls vorgestellt, mit denen sich neue Möglichkeiten bei der Fertigung und Prototyping ergeben. Bei den Materialien handelt es sich um Polypropylen (PP), das Stereolithografie-Material Taurus und die Metall-Legierung Inconel (IN718). Vielleicht gibt es auch einen Einblick auf das Ergebnis des Projekts von Materialise in Brüssel. Zusammen mit dem dortigen Museum plante Materialise die weltweit größte Replik eines Mammutskeletts aus dem 3D-Drucker. Über weitere Produktneuheiten auf der formnext 2018 berichten wir in unserem kostenlosen 3D-Drucker-Newsletter (jetzt anmelden).

Video zu den Neuerungen in Materialise Magics 23

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