Der niederländische 3D-Drucker-Hersteller Ultimaker stellt auf der formnext 2018 seine neuen Materialprofile für 3D-Druckanwendungen und seine neuesten Software-Updates vor. Dabei pflegt das Unternehmen Kooperationen zu bekannten Materialherstellern wie zum Beispiel BASF. Weitere Kooperationen sollen in Zukunft folgen. Bis bisherigen und Ultimakers-Neuheiten auf der formnext 2018 stellen wir in diesem Artikel vor.

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Logo UltimakerAuf der formnext stellt Ultimaker neue Materialdruckprofile führender Werkstoffproduzenten vor, die künftig in der Software Ultimaker Cura 3.6 zu finden sind, wie Ultimaker in einer Pressemitteilung bekannt gab.

In einer Pressekonferenz gemeinsam mit BASF, Clariant, DSM, DuPont und Owens Corning hebt Ultimaker den hohen Stellenwert der Zusammenarbeit hervor. Das kostenlose Programm verfügt über vorkonfigurierte Druckprofile, die 3D-Druckergebnisse hoher Qualität gewährleisten. Dank optimierter Materialprofile müssen die Druck-Parameter nicht per Hand eingegeben werden. Erst im April gab es von Ultimaker den neuen Desktop 3D-Drucker Ultimaker S5.

Neue Materialprofile für den 3D-Druck

Ultimakes neuester Desktop-3D-Drucker Ultimaker S5 ermöglicht in Verbindung mit dem Printcore CC Red 0.6 den 3D-Druck mit Verbundwerkstoffen und abrasiven Materialien.

BASF PP GF30 und PET CF

Von BASF stammen die Materialien PP GF30 und PET CF. Das Material PP GF30 dient dem industriellen Einsatz von gedruckten Teilen, die eine hohe Chemiebeständigkeit erfordern, wie etwa im Motorraum von Fahrzeugen oder bei Rohrsystemen. Das zweite Material PET CF ist glasfaserverstärkt und einfach zu verarbeiten. Geeignet für belastbare, leichte und steife Teile, die eine hohe Stoßfestigkeit erfordern, wie zum Beispiel Drohnen.

Clariant PA6/66 Filament

Clariant liefert das schwer entflammbare PA6/66 Filament, indem Exolit verwendet wird und das gleiche Filament mit 20 Prozent Glasfaseranteil. Ausgerichtet auf Teile, die gute mechanische Eigenschaften und Schwerentflammbarkeit erfordern, wie Automobilbauteile, elektronische Gehäuse oder Schaltanlagen. Beim zweiten Material PET-G wird eine hohe Zugfestigkeit, chemische Beständigkeit und gute Hitzebeständigkeit geboten.

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Mann vor dem Bildschirm mit Software Cura
Ultimaker hat für die Software Cura 3.6 eine Reihe von neuen Materialprofilen zur Verfügung gestellt (Bild © Ultimaker).

DSM Novamid ID1030 CF10

Das Material DSM Novamid ID1030 CF10, PA6/66, wurde mit Kohlefaser verstärkt und fertigt Druckteile mit hoher Festigkeit, Stabilität und Zähigkeit. Gleichwertig mit dem einfachen und schnellen Druck bei unverstärkten Kunststoffen. Bei Arnitel ID2060 HT handelt es sich um ein leistungsstarkes thermoplastisches Copolyester (TPC), welches eine erstklassige Kombination von hoher Wärmebeständigkeit und Chemiekalienbeständigkeit bietet.

Arnitel ID2045

Das dritte Material Arnitel ID2045 ist ein hochflexibles thermoplastisches Copolyester (TPC), der in zahlreichen Bereichen eingesetzt werden kann, die von Elektronik bis zu Schuhzwischensohlen reichen. Seit Dezember 2017 ist außerdem das Breakaway Stützmaterial erhältlich, dass leicht entfernt werden kann.

DuPont Zytel 3D1000FL

Das DuPont Zytel 3D1000FL ist ein unverstärktes Polyamid mit minimalen Verzug und bei Hytrel 3D41000FL handelt es sich um ein Polyesterelastomer mit einem Shore D von 60 und vergleichbaren Eigenschaften in x-, y- und z-Richtung. Gedacht für gedruckte Objekte in den Bereichen Automobile, Konsumgüter und Industrie.

Owens Corning XSTRAND GF-30 PP und XSTRAND GF-30 PA6

Owens Corning bietet das glasfaserverstärkte Polypropylen XSTRAND GF-30 PP und Polyamid 6 (XSTRAND GF-30 PA6), mit denen zahlreiche Anwendungen für Teile möglich sind, die eine hohe Langlebigkeit und Festigkeit erfordern und in extremen Temperaturumgebungen eingesetzt werden.

Weitere Unternehmenskooperationen sollen folgen

Wie Paul Heiden, Senior Vice President Product Management bei Ultimaker, in der Pressemitteilung erklärte, seien diese Kooperationen nur der Anfang. Seit dem Start des Kooperationsprogramms im Frühjahr 2018 nahmen über 60 Unternehmen Kontakt mit Ultimaker auf, um neue und vorhandene Materialien für Ultimaker-3D-Drucker tauglich zu machen.

Die Ultimaker Cura 3.6 Software steht zum Download zur Verfügung. Die UItimaker Printcore CC Red 0.6 ist zum Kauf erhältlich. Alle Druckprofile der genannten Hersteller lassen sich aus dem Marketplace in die Software herunterladen. Wer sich für diese und weitere Produkte von Ultimaker interessiert, findet Ultimaker auf der laufenden formnext 2018 in der Halle 3.1, am Stand C20.

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