Mit UMake entwickeln drei ehemalige Autodesk-Mitarbeiter an einer Anwendung für Tablets zum einfachen erstellen von digitalen 3D-Modellen. Die Software soll vor allem Zeitersparnis gegenüber PC-Anwendungen bringen. Jetzt starten erste Beta-Tests des durchaus interessanten Programms.

UMake Screenshot
Die Gestaltung von 3D-Modellen mit UMake soll einfacher und schneller sein (Screenshot © YouTube/ UMake).

Logo UMake Drei ehemalige Designer des Softwareherstellers AutoDesk, Evi Meyer, Erik Sapir und Chen Kazaz, haben mit dem Beta-Test ihrer innovativen Designsoftware UMake begonnen. Die Zielgruppe von UMake sind Designer und Maker. Die Anwendung läuft auf Tablets und soll die Erstellung von 3D-Objekten für den 3D-Drucker erleichtern.

Im Rahmen des Beta-Tests von UMake testen die Entwickler die Nutzer-Erfahrung ausgewählter Anwender um in der nächsten Iteration der Softwareentwicklung UMake weiter zu verbessern. Ziel der Anwendung soll es sein eine unkomplizierte und leicht bedienbare Software zur Verfügung zu stellen, um es mehr Menschen zu ermöglichen 3D-Konstruktionen (also digitale 3D-Modelle ihrer Ideen) einfach und intuitiv auf ihren Tablets zu gestalten und anschließend mit dem eigenen 3D-Drucker zu erstellen.

Bedient wird das Programm per Touchscreen, was gegenüber konventionellen PC-Anwendungen die Software nicht nur wie von Smartphones und Tablets gewohnt bedienen lassen soll sondern auch mobile nutzbar macht. Ein 3D-Modell wird mit der Hand skizziert anstatt an einen Standort gebunden und teils umständlich mit Maus und Cursor. Die Designer und Hobby-Konstrukteure sollen durch die Software mit einer größeren Leichtigkeit und Intuitivität befähigt werden. Das unten aufgeführte Video zeigt einen Vergleich der Dauer zur Erstellung eines 3D-Modells zwischen einer konventionellen CAD-Software und UMake.

Die neuen Möglichkeiten der Technologien wie Augmented Reality, der künstlichen Intelligenz und Bewegungssensoren bieten Designern die Chance ihre Konzepte auf vielfältige Weise umzusetzen. Die Software UMake soll als einfaches und schnelles Werkzeug dienen, mit dem Designer ihre Ideen verwirklichen können ohne lange Einarbeitungszeit befürchten zu müssen.

Das US-Unternehmen AutoDesk zeigt sich besonders engagiert im Bereich 3D-Druck. Mit Spark hat Autodesk einen 100 Millionen US-Dollar schweren Investment-Fond gestartet, um innovative Konzepte und Produkte rund um den 3D-Druck zu fördern.

Vergleich UMake vs. CAD-Softwarelösung für den PC

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