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Wie steht es aktuell um die Aktien der führenden 3D-Drucker-Hersteller und -Dienstleister? Wir haben uns einmal die Papiere von 3D Systems, Voxeljet, SLM Solutions und Stratasys angeschaut. In diesem Beitrag fassen wir die aktuellen und vergangenen Geschehnisse kurz zusammen und geben einen Ausblick auf eine mögliche  Entwicklung der 3D-Drucker-Aktien.

Achterbahn
Bisher glichen die Kursverläufe der 3D-Drucker-Aktien einer Achterbahnfahrt. Wird sich das bald ändern? (Bild © freeimages.com)

3D-Drucker-Aktien/ Börse: Im Jahr 2013 erlebten die Aktien der 3D-Drucker-Hersteller 3D Systems und Voxeljet einen starken Aufwärtstrend an der Börse. Beim deutschen Anbieter Voxeljet wurde ein Kursrutsch von 50 Euro auf 10 Euro festgestellt.

Der Kurs erreichte Analysten zufolge eine „Bodenbildung“ (bedeutet eine Stabilisierung der Wertpapierkurse nach einem Abwärtstrend auf niedrigem Niveau) und konnte sich auf 12 Euro erholen. Die Marktkapitalisierung des bayerischen Unternehmens an der US-Technologiebörse Nasdaq beläuft sich auf 224 Millionen Euro und ist bezogen auf ein Umsatzziel von 18 Millionen Euro schon ein gewahltiger Betrag.

Die Aktien der Neuemission SLM Solutions befindet sich nach dem Börsengang noch immer unter dem Ausgabekurs von 18 Euro. Der deutsche 3D-Druckerhersteller aus Lübeck hat sich auf 3D-Metalldruck spezialisiert und strebt in den kommenden Jahren ein rapides Wachstum an. Eine Kaufempfehlung sei SLM Solutions den Aktienexperten nach nur für Anleger, die sich dem Risiko des Investments bewusst seien. Die Wertpapiere von Voxeljet sehen Analysten als lohnenswerte Investition.

Nach einer Analyse der Marktforschungsfirma Fort Collins dürfte sich der Markt für 3D-Drucker und Dienstleistungen zum 3D-Druck in den nächsten drei Jahren bis 2017 auf rund sechs Milliarden Euro verdoppeln (mehr Marktforschungen zum 3D-Druck hier..). Als Wachstumsträger sehen die Marktexperten vor allem den industriellen Bereich.

Analysten: Blasenbildung ist vorbei

Bei 3D Systems liegt die Marktkapitalisierung bei 5,8 Milliarden Dollar und entspricht dem 8,6-fachen des für 2014 erwarteten Jahresumsatzes. Der Börsenwert von Voxeljet sei sieben Mal höher als der Umsatz. Der Aktienkurs von 3D Systems schaffte eine Bodenbildung bei 50 US-Dollar. Eine Stabilisierung wurde ebenfalls beim italienischen 3D-Druckerhersteller Stratasys verzeichnet.

Laut Analysten ist die Zeit des Hypes rund um den 3D-Druck und der damit verbundenen Übertreibungen vorbei. In den nächsten Jahren werden 3D-Drucker-Aktien den Fachleuten zufolge zwar weiterhin für massives Aufsehen sorgen, weshalb sie unbedingt auf die Beobachtungsliste der Anleger gehören sollten, die hohen  Risiko-Einstufungen der Aktien werden aber nachlassen und auch die Einbindung in mittelfristig angelegte Investmentpläne ermöglichen.

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