

Maayke Kuijten und ihr Forscherteam führten an 5 Säuglingen eine Studie über Augenkonformer aus dem 3D-Drucker durch. Durch die 3D-Drucktechnologie soll der Prozess der Prothesenherstellung beschleunigt werden. Die Maße werden mit MRT-Scans ermittelt. Mit Hilfe von weichem Gel kann die Form der Augenhöhle nachempfunden werden. Dr. Dyonne Hartong ist Augenärztin und behandelt 50 Patienten mit dieser Erkrankung. Auf Grund ihrer Messdaten und dem Wissen über die Entwicklung der Augen, erstellt die Ärztin ein Wachstumsdiagramm, berichtet „Huffingtonpost“.

Mit diesen Daten kann mit Hilfe der 3D-Drucker ein Augenkonformer hergestellt werden. Die Konformer sind allerdings nur undurchsichtige Plastik und noch keine Augenprothesen im eigentlichen Sinn. Hier bedarf es im Anschluss noch einer Weiterverarbeitung der Augenkonformer.
Die Studie läuft seit einem Jahr und zeigt, dass sich die Schädel der Kinder sehr gut entwickeln. Die Augenhöhlen vergrößern sich. Abgeschlossen ist die Studie noch nicht, da weitere Probanden fehlen und auch die Berechnung der Wachstumsvorhersage muss verbessert werden. Auch für Säuglinge unter 3 Monaten sind Prothesen geplant.
Das Augenlicht kann man den Kindern damit leider nicht wiedergeben, aber vielleicht ein normales Gesicht, was für sie hoffentlich ein leichteres Leben bedeutet.






