News zum Thema
Australische Forscher der University of New South Wales (UNSW Sydney) haben einen 3D-Biodrucker entwickelt, mit dem sie verschiedene Biomaterialien direkt auf Gewebe im Körper, wie zum Beispiel Organe, Biotinte aufbringen können. Der Prototyp namens FD3B wurde bereits erfolgreich in Tests eingesetzt. Die Forscher sehen eine Vielzahl an Anwendungsmöglichkeiten für ihre Entwicklung.
3D-druckbare Superlegierungen helfen dabei, mehr Strom zu erzeugen und gleichzeitig weniger Kohlenstoff zu produzieren. Das erklären die Forscher der Sandia National Laboratories, die den 3D-Druck einsetzten, um eine Hochleistungs-Metalllegierung oder Superlegierung mit einer ungewöhnlichen Zusammensetzung und der Unterstützung einiger Partner herzustellen. 3D-gedruckte Turbinen aus diesem Material könnten so effizienter arbeiten.
Forscher des Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben eine Methode für den 3D-Druck von Roboterherzen entwickelt, die sich exakt auf Patienten zuschneiden lassen. Die Ärzte können sich damit noch besser auf das Herz des Patienten und dessen Probleme einstellen. Mit Manschetten ist es außerdem möglich, sich auf schwierig zu behandelnde Eingriffe wie Aortenstenosen vorzubereiten. Wir stellen die Arbeit der Wissenschaftler einmal vor.
US-amerikanische Forscher der Rutgers University haben den 3D-Druck fettarmer Schokolade untersucht. Es gelang ihnen, fettarme Schokolade mithilfe einer Wasser-in-Öl-Emulsion herzustellen. Wir fassen die Ergebnisse der Arbeit zusammen.
Ein Forscherteam hat zwei großformatige Ölgemälde in Costa Rica untersucht. Dazu verwendeten sie 3D-Modellierungstechniken und 3D-Drucktechnologien. Wir fassen die Details der Untersuchung zusammen.
Wissenschaftler aus verschiedenen Institutionen haben sich im Rahmen des deutschen Projekts „PolyPrint“ zusammengeschlossen, um den 3D-Druck von Medikamenten möglich zu machen. Mit erfolgreicher Entwicklung eines Prototyps eines 3D-Druckers und geeigneter pharmazeutischer Polymere konnten sie ihr Ziel erreichen. Hier die wichtigsten Ergebnisse in Kürze.
Die Universität Kassel in Hessen hat zwei Großgeräte erworben, zu denen ein Sand-3D-Drucker von ExOne gehört. Ein Rheoguss-Aggregat soll dabei helfen, Gießverfahren für ultraleichte Bauteile zu entwickeln. Mit beiden neuen Geräten sollen energieeffizientere und damit klimafreundlichere Gießverfahren möglich werden.
Medizinstudenten der University of Arkansas for Medical Sciences (UAMS) haben neuerdings die Möglichkeit, mit 3D-Druckern hergestellte Leichenmodelle zu Lernzwecken zu verwenden. Diese Gelegenheit entstand dank zweier Neurochirurgen der Einrichtung, die die Beschaffung, die richtige Lagerung und wegen weiterer Faktoren im Umgang mit Leichen immer mehr als zu teuer empfanden. Mit den „Surgical Training Utility Devices“ erlebten die Studenten eine deutlich bessere Lernerfahrung.
Forscher aus Südkorea haben eine 3D-Druck-Technik für die Herstellung intelligenter Kontaktlinsen entwickelt. Kontaktlinsen dieser Art eignen sich unter anderem für Anwendungen in den Bereichen Augmented Reality und Virtual Reality. Die 3D-gedruckten, intelligenten Kontaktlinsen sind im Vergleich zu VR-Brillen besonders leicht und deshalb angenehm zu tragen.
Der Wissenschaftler Sougata Roy der University of North Dakota erhält 250.000 US-Dollar von der National Science Foundation für die Erforschung des 3D-Drucks von Kernreaktorkomponenten. Als Material setzt der Forscher auf stickstoffverstärkten austenitischen Stahl.
Forscher an der Universität Bayreuth nehmen am europäischen Großprojekt „Hecate“ teil. In diesem untersuchen 38 Forschungspartner aus ganz Europa die Möglichkeiten, den 3D-Druck für eine umweltfreundliche Luftfahrt einzusetzen. Die einzelnen Partner haben unterschiedliche Aufgaben, um das Ziel der „Clean Aviation“ zu verfolgen, das von der Europäischen Union mit mehr als 34 Mio. Euro gefördert wird.
Forscher der University of Colorado Boulder haben eine Methode entwickelt, um medizinische Bilder wie CT- oder MRI-Scans in äußerst detaillierte, digitale 3D-Modelle umzuwandeln. Dazu versuchen sie, die Strukturen mit „Grenzflächen“-Mapping zu erfassen. Die digitalen 3D-Modelle könnten dann zum Beispiel für die Erstellung von physischen Modellen mit 3D-Druckern weiterverarbeitet werden und so extrem realistische, medizinische Patientenmodelle möglich machen. Wir stellen die Arbeit der Forscher einmal genauer vor.
Die Weber State University in Utah (USA) hat den 3D-Drucker CBAM-2 von Impossible Objects installiert. Mit dem neuen AM-System möchte die Universität die Forschung an Verbundwerkstoffen, vor allem für den 3D-Druck, vorantreiben. Das neue CBAM-3D-Druck-System wird vor allem für die Luft- und Raumfahrtforschung von Hochschulen, Verteidigungsunternehmen und ihren kommerziellen Partnern eingesetzt.
Die türkische Sivas University of Science and Technology hat den ersten, vom Hersteller C3DCeram entwickelten, C100 EASY LAB Ceramics Keramik-3D-Drucker gekauft. Damit befindet sich das erste fortschrittliche AM-System für technische Keramik von C3DCeram in der Türkei. Wir fassen das Wichtigste dazu zusammen.
Forscher der Skoltech nutzten den 3D-Druck, um eine Bronze-Stahl-Legierung zu entwickeln. Die Wahl fiel auf Bronze und Stahl, weil sich die Eigenschaften der Materialien sehr gut ergänzen. Die neue Legierung ist vor allem für Luft- und Raumfahrt von Interesse.
Australische Forscher der University of Adelaide haben ein Protokoll für den 3D-Druck von Einzelatom-Katalysatoren entwickelt. Den Forschern zufolge könnte sich das Verfahren als skalierbar erweisen. Außerdem würden einige komplexe und teure Syntheseprozesse überflüssig werden.
Forscher aus Australien und den USA untersuchen in einem gemeinsamen Projekt den 3D-Druck von Kunststoffabfällen. Die Menge an produzierten Kunststoffabfällen ist riesig im Vergleich zu dem Anteil (nur 9 %), der jährlich recycelt wird. Das wollen die Forscher ändern und für mehr Kunststoffrecycling auch die weltweit aufstrebende 3D-Druck-Technologie nutzbar machen.
Forscher der Stanford University untersuchen in einer aktuellen Studie den Hochgeschwindigkeits-3D-Druck im Mikrometerbereich. Den Forschern zufolge könnte dies den Aufbau von Mikrostrukturen mit AM und das Gerätedesign in der Medizin oder der Energiespeicherung revolutionieren. Wir fassen die Arbeit der Forscher zusammen.
Forscher des Fraunhofer IWM haben eine Methode zur Simulation der Laser Powder Bed Fusion-3D-Druckverfahrens auf Mikrostrukturebene entwickelt. Damit können sie direkte Zusammenhänge zwischen den Eigenschaften der Werkstücke und der gewählten Prozessparameter erkennen. Für das Verfahren kombinierten sie unterschiedliche Simulationsmethoden.
Die University of Nottingham hat 6 Mio. Pfund vom britischen Engineering and Physical Sciences Research Council (EPSRC) für die Entwicklung eines Toolkits erhalten. Mit diesem soll der 3D-Druck in die Krankenhäuser und Praxen des Landes gebracht werden. Forscher des Center for Additive Manufacturing (CfAM) der Universität werden mit Unterstützung der Fördergelder ein Lehr-Toolkit entwickeln, mit dem der 3D-Druck kundenspezifischer medizinischer Geräte im gesamten NHS-Bereich erleichtert wird.
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