News zum Thema
Die Virginia Tech erhält ein Stipendium des Defense University Research Instrumentation Program (DURIP) 2023 für Anschaffungen rund um die Metall-3D-Druck-Technologie. Das Stipendium soll die Entwicklung neuer Materialien für die additive Fertigung unterstützen. Wir fassen das Wichtigste zur geplanten Forschung an der Computerized Additive Friction Stir Deposition (AFSD) zusammen.
Forscher der Texas A&M University haben eine Methode entwickelt, um gegen den Markt für gefälschte Waren vorzugehen: Sie fügen den 3D-Druck-Objekten während der Produktion ein eindeutiges, magnetisches Etikett hinzu. Mit dieser neuartigen Methode unternehmen sie einen wichtigen Schritt im Kampf gegen den weltweiten Vertrieb gefälschter Waren und zeigen auch, wie bei Objekten aus dem 3D-Drucker Fälschungssicherheit und Rückverfolgbarkeit erreicht werden kann.
Wissenschaftler der University of Virginia, der Carnegie Mellon University und der University of Wisconsin-Madison haben mit Hilfe von neuronalen Netzen und Deep-Learning-Techniken ein Echtzeit-Detektionssystem zur Erkennung von Schlüssellochporen beim Laser-Pulverbett-3D-Druckverfahren (LPBF) entwickelt. Damit lassen sich Porendefekte bei additiv hergestellten Metallkomponenten erkennen und kann vor allem bei der Luft- und Raumfahrt das LPBF-3D-Druckverfahren noch weiter voranbringen.
Forscher der Nanyang Technological University (NTU) haben eine Methode entwickelt, mit der sie Papierabfälle in Kohlenstoff umwandeln. Aus dem erhaltenen Kohlenstoff stellen sie im Anschluss auch mit Hilfe von 3D-Druck komplexe Gerüststrukturen für neuartige Elektroden her, die in wiederaufladbaren Batterien eingesetzt werden können.
Schweizer Forscher von der ETH Zürich haben eine Methode entwickelt, mit der sie künstliche Haut für Roboter mit einem 3D-Drucker herstellen können. Ihr Ziel ist es, lebende künstliche Haut für Roboter zu entwickeln, die sich selbst heilen kann. Wir stellen die Arbeit einmal genauer vor.
US-amerikanische Forscher der Texas A&M University haben mit Hilfe von Salz eine neuartige Tinte entwickelt, mit der sie den biologischen Abbau von 3D-Druck-Polymeren verbessern können. Damit möchten sie die Belastung auf die Umwelt reduzieren. Für ihre Arbeit verwendeten sie Kohlendioxid und Kochsalz.
Ein Forscherteam aus China hat eine hochleitfähige 3D-Druck-Tinte entwickelt, die vielseitig einsetzbar ist. Das Material eignet sich für Geräte zur Überwachung der Herzfrequenz und zur Stimulierung der Nerven. Dem geleeartigen Hydrogel könnten auch RFID-Chips hinzugefügt werden.
Forscher des Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben eine Wärmebehandlung entwickelt, mit der die mikroskopische Struktur 3D-gedruckter Metallteile transformiert werden kann. Materialien werden damit in extremen thermischen Umgebungen stärker und widerstandsfähiger. Damit soll zum Beispiel der 3D-Druck von Gasturbinenschaufeln möglich werden, was optimierte Konstruktionen erlaubt, mit denen sich zum Beispiel der Kraftstoffverbrauch und die Energieeffizienz verbessern lassen.
Forscher der Hong Kong University entwickelten eine Methode für den 3D-Druck mehrstufiger fälschungssicherer Etiketten. Die Methode ermöglicht den 3D-Druck polarisationscodierter Antifälschungsetiketten. Die verschlüsselten Informationen können auf eine Fläche, die 1000-mal kleiner als eine Haarsträhne ist, aufgebracht werden.
Forscher der TU Darmstadt haben eine Methode entwickelt, mit der sie Teile aus dem 3D-Drucker mit einem Hologramm versehen können. Die Forscher verwenden dazu einen selbst gebauten 3D-Drucker. Wir stellen die Arbeit der Forscher aus Hessen, die auch zum Patent angemeldet werden soll, einmal genauer vor.
Deutsche Forscher der TU Hamburg entwickeln im Rahmen des Forschungsprojekts „Green 3D Printing“ gemeinsam eine 3D-Druck-Lösung für den nachhaltigeren 3D-Druck von Prototypen. Außerdem ist ein Anlageprototyp vorgesehen. Ziel ist es, den nachhaltigeren 3D-Druck mit ressourcenschonenden Papierfaserwerkstoffen umzusetzen.
Ein Forscherteam der Florida International University hat 3,2 Mio. USD von der U.S. Army Corps of Engineers erhalten. Mit diesen soll der 3D-Druck mit Ultrahochleistungsbeton (UHPC) erforscht werden. Wir stellen die Pläne der Forscher und des US-Militärs einmal vor.
Forscher des Oak Ridge National Laboratory (ORNL) untersuchen die Eignung neuer, natürlich gewonnener Verbundmaterialien für die additive Fertigung. Dabei stellten sie fest, dass das Vorhandensein von Mineralien namens „Asche“ in moderaten Mengen sich nicht auf den 3D-Druck auswirkt. Ihre Arbeit haben sie im Fachjournal „Science Direct“ veröffentlicht.
Französische Mediziner vom Claudius-Regaud-Institut und des Universitätsklinikums Toulouse implantierten erfolgreich eine mit 3D-Druck hergestellte und auf Biomaterialien basierende, nasenförmige Struktur im Gesicht einer Patientin. Mehrere Versuche mit traditionellen Methoden eine Nasen aus organischen Substanzen herzustellen sind zuvor gescheitert. Wir stellen die Arbeit der Ärzte vor.
US-Forscher an der Stanford University haben ein neues Material für den Nano-3D-Druck entwickelt, mit dem sich zum Beispiel besonders leichte und verbesserte Schutzgitter herstellen lassen. Wir stellen die Arbeit der Forscher einmal vor.
Das SKZ Kunststoff-Zentrum entwickelte in der Forschungsgruppe „Zerstörungsfreie Prüfung“ eine IR-Technik zur Sicherung der 3D-Druck-Qualität. Mit der Inline-Thermografie gelingt es ihnen, Fehler im 3D-Druck-Prozess schon frühzeitig zu erkennen. Wir stellen die Arbeit der Forscher vor.
Deutsche Forscher an der Hochschule Kaiserslautern haben den 3D-Druck untersucht, in wie weit sich damit Mini-Beschleunigungssensoren rentabel und auch in kleineren Stückzahlen herstellen lassen. Beschleunigungssensoren sind oft nicht dicker als ein Haar. Letztendlich gelang es ihnen, eine technisch umsetzbare 3D-Druck-Lösung für die Herstellung der Sensoren zu finden.
Ein Forscherteam aus Deutschland und Australien hat das Projekt „UltraGrain“ mit dem Ziel gestartet, beim draht- und pulverbasierten Laserauftragschweißen eine maßgeschneiderte feinkörnige Mikrostruktur zu erzeugen. Damit sollen mit Laserauftragsschweißen hergestellte Bauteile korrosionsbeständiger sein und verbesserte mechanische Eigenschaften mit verschiedenen technischen Legierungen erreicht werden können. Wir stellen die Arbeit der Forscher vor.
Ein Team von Schweizer Forschern der ETH Zürich und der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) arbeiten an der Entwicklung eines vollständig mit 3D-Druck herstellbaren VR-Handschuhs mit künstlichen Muskeln. Dafür wird ein spezielles und absolut neues Material entwickelt, das in 1000 Schichten mit dem 3D-Drucker verarbeitet werden soll. Wir stellen die Arbeit der Forscher vor.
Das Fraunhofer ILT und das Unternehmen 6K Additive geben ihre Zusammenarbeit bei der Erstellung einer vollständigen Ökobilanz (LCA) für die additive Fertigung bekannt. Für den 3D-Druck mit der Laser-Pulverbett-Fusion-Technologie stellt 6K Additive Ni18-Pulver her. Damit soll eine industrielle Komponente auf einer Laser-Pulverbett-Fusionsmaschine entwickelt werden, um den CO2-Fußabdruck des Materials durch den additiven Herstellungsprozess und die Nachbearbeitung besser zu verstehen.
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