Die Universität Nottingham hat diese Woche bekannt gegeben eine finanzielle Unterstützung seitens des britischen Rats für Ingenieurswesen und Physikalische Forschung erhalten zu habe. Damit soll ein 3D-Drucklabor entstehen.

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Universität NottinghamAlle Errungenschaften bezüglich der Entwicklung und dem Einsatz von 3D-Drucktechnologien wären nicht möglich, wenn es keine finanzielle Unterstützung gebe. Vor allem in der Medizin kann erst das Geld dazu führen das innovative Maßnahmen sowie Medikamente mithilfe von 3D-Druckern möglich werden. Eine Universität in Großbritannien hat jetzt eine Finanzierung in Millionenhöhe erhalten um großen Zielen und Erwartungen gerecht zu werden.

Die Universität von Nottingham dürfte die Nachricht einer finanziellen Stütze mehr als freuen, denn etwas mehr als 3.7 Millionen Euro hat diese vom „Engineering und Physical Sciences Research Council“ (EPSRC) (Rat für Ingenieurswesen und Physikalische Forschung) erhalten um sich mit den besten 3D-Druckern auszustatten. Das damit neu errichtete 3D-Drucklabor und die neue Forschungseinrichtung hat primär zum Ziel die bereits vorhandene Additive Manufacturing and 3D Printing Research Group (kurz 3DPRG) in ihren Projekten zu unterstützen. Gemeinsam mit der britischen Schule für Pharmazie plant die Forschungsgruppe wichtige Ziele im Bereich der Pharmazeutika zu erreichen.

3D-Drucklabor
Mit den 3.7 Millionen Euro wird das 3DPRG schon bald große Ziele erreichen können (Foto: © 3dprint.com)

Und damit nicht genug, denn das 3DPRG plant vielen anderen Unternehmen und Wissenschaftlern die Vorzüge von 3D-Druckern und deren Technologien, vor allem in der Nanotechnik und in der Entwicklung von 4D-Druckern, nahe zu legen damit wiederum neue Projekte im Bereich der Implantation und Medikamentenentwicklung Früchte tragen können.

Das zentrale Ziel ist es dabei nicht nur irgendwelche 3D-Objekte herzustellen, die das eigene Unternehmen vorantreiben, sondern potenzielle Einsatzmöglichkeiten aufzuzeigen, die in der „echten Welt“ Erfolg haben könnten, so Richard Hague, Projektleiter von 3DPRG und Direktor der „Innovative Manufacturing in Additive Manufacturing“-Center der Universität Nottingham. Die neuen Geräte und Technologien, die durch die finanzielle Unterstützung angeschafft werden können werden mit Sicherheit ausschlaggebend dafür sein multimodale Einsätze von 3D-Druckern in der Medizin und Pharmazie weiter zu bringen.

Das 3DPRG wird zukünftig mit Geräten und (Software)-Systemen von großen Unternehmen wie Roth & RauNanoscribe und DEMCON anwenden um unter anderem Medikamente und Nano-Objekte herstellen zu können. Bedeutende Ziele, die die Forschungsgruppe auf sich nimmt und die ohne die Finanzierung wohl nur weiteres Wunschdenken geblieben wären.

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