Die US-Navy hat auf ihrer USS Essex nicht nur einen 3D-Drucker an Bord, sondern auch die Möglichkeit mit unterschiedlichen Daten 3D-Druckdrohnen zusammenzubauen. Ein Schutzmechanismus für die Besatzung und ein weiterer spannender 3D-Druckeinsatz.

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Vor einigen Tagen haben wir hier bei 3d-grenzenlos über die britische Navy berichtet, von dessen Flottenschiff aus die erste 3D-Druckdrohne gestartet wurde. Heute erreichen uns ähnliche Meldungen auch von der anderen Seit des Atlantiks. Schon seit April des vergangenen Jahres wurden bei der US-Navy auf der USS Essex 3D-Drucker bereitgestellt, mit denen die Besatzung benötigte oder fehlende 3D-Objekte herstellen konnte. Jetzt steht ebenso die Konstruktion einer Drohne im Mittelpunkt.

Diese Drohne kann ferngesteuert werden und dient u.a. der Sicherheit der Besatzung (Foto: © IDGtv)
Diese Drohne kann ferngesteuert werden und dient u.a. der Sicherheit der Besatzung (Foto: © IDGtv)

Unterschiedliche Daten an Land können heutzutage problemlos an die USS Essex geschickt werden, sodass der Zusammenbau der jetzigen 3D-gedruckten Drohne keine Herausforderung darstellte. Mit elektronischen Applikationen, die auf jedem der Flottenschiffe zu finden sind, können dann alle ausgedruckten Teile zu der gewünschten Drohne zusammengesetzt werden.

Das Ziel eine solche Drohne an Bord zu haben oder diese dort herstellen zu können, ist es die Besatzung, aber auch einzelne Schiffsfahrer zu schützen, die auf das offene Meer fahren. Es sei auf diese Weise leichter den Menschen auf den Schiffen die benötigten Dateien zu senden, die sich brauchen um bestimmte Werkzeuge zu bauen oder zu ersetzen.

Dieses Projekt wird derweil von der Naval Postgraduate School geleitet und soll ebenfalls zeigen, dass solche selbstgedruckten und -gebauten Drohnen auch der Navy helfen Piraterie und Drogenschmuggel besser zu orten. Die Drohne in diesem Fall trägt beispielsweise eine winzige Kamera, mit der auf dem Flugweg Videoaufnahmen zusammengestellt werden konnten.

Auch wenn das alles in der Theorie und in der Praxis sehr gut klingt, das Team an besagter Schule muss sich noch den Herausforderungen stellen, die von der Natur zu erwarten sind. Wie die Bilder zeigen, können die  3D-Drohnen ferngesteuert werden und sind damit nicht größer als Spielzeughubschrauber, sodass Windstöße oder größere Distanzen der Drohne zum Verhängnis werden könnten.

Das ist natürlich für den 3D-Druckprozess der Drohne kein Problem, doch sollte Mutter Natur in keinem Fall dabei vergessen werden.

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