Hewlett-Packard:

HP gewinnt fünf neue Vertriebspartner für seine 3D-Drucker in Deutschland und Österreich

Der US-Technologiekonzern HP (Hewlett-Packard) konnte mit 3D Experts, Bibus, Kaut-Bullinger, Solidpro und Techsoft fünf zertifizierte Vertriebspartner für Deutschland und Österreich gewinnen.

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In diesem Monat werden die fünf neuen Vertriebspartner von Hewlett Packard – 3D Experts, Kaut-Bullinger,Bibus, Solidpro und Techsoft – einen Tag der offenen Tür in ihren eigenen Räumlichkeiten durchführen. Die gewonnen Vertriebspartner hatten im Vorfeld das strenge Zertifizierungsverfahren mit Erfolg bestanden. Im hauseigenen Democenter können sich Industriekunden bei den Partnern im Rahmen eines „Open House“-Termins über die Jet Fusion Technologie und ihre Leistungsfähigkeit informieren.

HP Jet Fusion 3D 4200
HP Jet Fusion 3D 4200 sind in allen Democentern der Vertriebspartner installiert und können bei den Open House-Terminen in Augenschein genommen werden. (Bild © Materialise).

Die Democenter wurden mit funktionsfähigen HP Jet Fusion 3D 4200 Lösungen ausgestattet. Mögliche Kunden können die digitalen Daten des gewünschten Bauteils bereits vorab an den Vertriebspartner übermitteln. Die Daten werden anschließend für den 3D-Druck aufbereitet und erste Musterteile gedruckt. Interessierte Industriekunden erhalten auf Wunsch einen Einblick in den gesamten Produktionsprozess, der von der Datenaufbereitung bis hin zum fertigen Bauteil reicht. Das Beratungsangebot können sie auf Wunsch in Anspruch nehmen. Von den Vertriebspartnern werden die Beratung, Verkauf, Hardware-Service und Mitarbeiterschulung beim Kunden vor Ort übernommen.

Seine 3D-Druck-Systeme liefert HP seit Ende 2016 an Kunden aus. Geeignet sind die 3D-Drucker des US-Konzerns für die Prototypenherstellung und für die industrielle Produktion. Vor allem Unternehmen aus den Branchen Automobile, Consumer Electronic, Luftfahrt, Raumfahrt und Maschinenbau zählen zu den Interessenten der Technologie. Die Vorteile des 3D-Drucks resultieren in einem Zeitgewinn in der Produktion, einer einfachen Anpassbarkeit von Bauteilen und der Fertigung von Ersatzteilen.

Die HP Jet Fusion 3D Systeme arbeiten mit der Multi-Jet-Fusion (MJF) Technologie und verwenden Thermoplasten wie PA12 als Grundwerkstoff. Thermoplasten werden seit Jahrzehnten bewährt im Spritzguss eingesetzt. Die Technologie ist laut HP gegenüber anderen 3D-Druck-Technologien wie FDM oder SLS im gesamten Arbeitsablauf bis zu zehn mal schneller. Je nach Bauteil und seiner gewünschten Menge kann sich die Kosteneinsparung auf bis zu 50 Prozent belaufen.

Foto HP Multijet Fusion
Selbstverständlich können in den Democentern auch andere Drucker wie der HP Multijet Fusion in Augenschein genommen werden. (Bild © Hewlett Packard).

Die nächsten „Open House“-Termine

Aktuell sind die nächsten „Open House“-Termine wie folgt geplant:

  • Solidpro, Langenau (unweit von Ulm) am 12. Juli 2017
  • Kaut-Bullinger, Taufkirchen bei München am 14. Juli 2017
  • 3D Experts, Guttach bei Villingen-Schwenningen am 14. und 15. Juli 2017

Im Mai dieses Jahres startete HP sein Partnerprogramm für den Vertrieb seiner 3D-Drucker und des 3D-Druck-Zubehörs. Zusammen mit Siemens strebt der Hersteller an, den 3D-Druck für die industrielle Fertigung voranzutreiben. Der Autokonzern BMW plant, Fahrzeugteile mit den 3D-Druckern von HP herzustellen.

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