Die Johann-Textor-Schule im mittelhessischen Haiger bietet seinen Schülern des 9./10. Jahrganges einen Kurs zum Thema 3D-Druck. Darin erfahren die interessierten Schüler alles, was sie rund um diese neue Technologie wissen müssen. Wir stellen eine Schule vor, die es geschafft hat Zukunftstechnologien erfolgreich in die schulische Ausbildung zu integrieren.

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Logo Johann-Textor-SchuleAn der Johann-Textor-Schule in Haiger lernen Schüler und Schülerinnen der Jahrgänge 9/10 alles über den 3D-Druck. Sie erfahren, wie sie am Computer 3D-Objekte modellieren, mit dem 3D-Drucker arbeiten und neue Ideen entwickeln und umsetzen können. Die 3D-Druck-Kurse an der Schule werden von Oberstudienrat Steffen Wendland, Lehrkraft an der JTS und Rektor Alexander Schüler geleitet. Marc Runkel von der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) unterstützt die Lehrkräfte dabei.

Elf 3D-Drucker und 15 CAD-Bildschirmarbeitsplätze

Zu Beginn eines neuen Kurses sammeln die Teilnehmer erste Erfahrungen mit TinkerCAD und machen später mit Autodesk Fusion 360 weiter. Danach geht es los mit Projekten, an denen sie selbstständig arbeiten können. Steffen Wendland möchte Technik und Kreativität zusammenbringen. Er ist, wie auch Marc Runkel und Alexander Schüler, zertifizierte „Fachkraft für Additive Drucktechnologie“.

Für Runkel ist es spannend zu sehen, welche Ideen die Schüler entwickeln, wie sie außerhalb der Grenzen denken und die Möglichkeiten des 3D-Druckers ausschöpfen. Die Schüler sollen den 3D-Druck als Werkzeug begreifen und damit etwas in die Tat umsetzen.

Projekte mit externen Partnern

Bei den Projekten wie jenem für die Firma Rittal haben sie ihr Können bereits mit dem Prototypen eines Schaltschranks als verkleinertes Modell und anderen Dingen unter Beweis gestellt. Die JTS kooperiert eng mit der Abteilung „Forschung-Transfer-Wissenschaftlicher Nachwuchs“ der THM Gießen. Alexander Schüler kümmert sich um die Kooperation mit externen Partnern und fungiert als Ansprechpartner. Unterstützt wird die AG vom Förderkreis der JTS. Dieser hat auch die Drucker finanziert, damit die Schule die Digitalisierung betreffend vorankommt.

Im nächsten Schuljahr soll es den Kurs schon ab der sechsten Jahrgangsstufe geben, um früh genug Grundlagen zu schaffen.

Die Schüler sollen so während ihrer Laufbahn an der JTS so viel Erfahrung wie möglich mit der innovativen Fertigungstechnik sammeln können“, betont Wendland gegenüber dem 3D-grenzenlos Magazin.

Immer mehr Schulen in Deutschland bringen ihren Schülern den 3D-Druck näher. Über die weitere Entwicklung und Einzug des 3D-Drucks in die deutsche Schulausbildung berichten wir auch in Zukunft im 3D-grenzenlos Magazin (Newsletter abonnieren).

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