Industrieller 3D-Druck:

Arcam zeigt Druckprozess für Kobalt-Chrom-Legierungen

Der 3D-Drucker-Hersteller Arcam aus Schweden hat auf der formnext seinen 3D-Druck-Prozess für Kobalt-Chrom-Legierungen (CoCr) vorgestellt. Die Universität Göteborg hat das Verfahren bereits im Rahmen medizinischen Anwendungen getestet. Aber auch andere Branchen können von dem Verfahren profitieren.

Logo ArcamDer schwedische Hersteller Arcam stellte vergangene Woche auf der Fachmesse formnext seinen Druckprozess für Kobalt-Chrom-Legierungen für seinen Q10Plus 3D-Drucker vor. Wie Titan zählt Kobalt-Chrom (CoCr) zu den Materialien, die im Orthopädie-Bereich am stärksten verbreitet sind und auch oft in der Luft- und Raumfahrt ihre Anwendung finden. Mit den Möglichkeiten Koblat-Chrom in den 3D-Druck-Prozess zu integrieren bestehen hier also Marktpotenziale.

Das Electron Beam Melting (EBM) der Schweden ist eine Technologie mit der das CoCr-Pulver über den Q10Plus 3D-Drucker verarbeitet wird. Nach Angaben von Arcam lassen sich damit 3D-Objekte in hoher Auflösung und einwandfreien Materialeigenschaften bei hoher Produktivität herstellen. Die Universität Göteborg hat das neue Verfahren schon getestet, welche Studien mit Tierversuchen durchführte, in deren Rahmen die Interaktion additiv gefertigter CoCr mit Knochen gecheckt wurde.

Q10plus 3D-Drucker
Q10plus von Arcam (Bild © Arcam).

Das Arcam-Tochterunternehmen AP&C mit Sitz in Kanada hat letzten Monat damit begonnen, ein zweites Produktionswerk für Metallpulver aufzubauen. Das neue Werk sorgt für eine Steigerung der Kapazität aufgrund der anziehenden Nachfrage. An Arcam ist der US-Mischkonzern General Electric (GE) seit September 2016 mit 73,5 Prozent beteiligt. Sein Übernahmeangebot, um den restlichen Anteil der Arcam-Aktien zu erwerben, hat GE bis Ende November verlängert.

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