An der Ohio State University wurde ein neues 3D-Druck-Labor mit einer Vielzahl an Desktop-3D-Druckern eingerichtet. Diese sollen dabei helfen Fachkräfte der „nächsten Generation“ für die immer weiter wachsende Nachfrage der Industrie nach additiven Fertigungslösungen auszubilden.

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Die Zahl der Anwender von Desktop-3D-Druckern steigt nicht nur in Privathaushalten, wo Hobby-Makers, handwerklich Begabte und andere Anwendergruppen diese Technologie  bereits eifrig nutzen. Auch Unternehmen weltweit erkennen die Vorteile, die die additive Fertigung bietet. Kosten- und zeitsparend stellen sie nicht nur Prototypen her, sie verwenden den 3D-Druck ebenso bei der Produktion von Lebensmitteln, Prothesen bis hin zu militärischen Projekten oder kundenspezifischen Industriearbeiten. Damit die nächste Generation von Talenten und Unternehmen aus Ohio die Vorzüge des 3D-Drucks kennenlernen und verwenden können, hat die Ohio State University jetzt ein neues, experimentelles 3D-Druck-Labor eingerichtet.

Edward Herderick, Direktor für additive Fertigung am Center for Design and Manufacturing Excellence, sagte:

„Wir haben 30 3D-Drucker, zu denen Studentengruppen – aus Laborklassen, Gruppen oder einzelnen Erfindern – kommen und praktische Erfahrungen mit dem 3D-Druck sammeln können. Es gibt Drucker auf dem gesamten Campus in verschiedenen Räumen, und ich habe Industriedrucker in unserem Labor, aber wir wollten einen praktischen Lernraum bieten. Das Labor befindet sich in der Health Sciences Library als Teil des EdTech Incubator Space, weil es eine wirklich robuste Zusammenarbeit zwischen dem College of Medicine und dem College of Engineering gibt, um diese Technologien in der Medizin im Bundesstaat Ohio anzuwenden.“

Vielseitig nutzbares 3D-Druck-Labor

Anycubic 3D-Drucker
Im 3D-Druck-Labor der Ohio State University befindet sich eine große Zahl an LCD-3D-Druckern von Anycubic (im Bild) (Bild © Screenshot: 3D-grenzenlos Magazin; Videoquelle: Tech Ohio/YouTube; Ohio State University).

Zum neuen 3D-Druck-Labor haben Studenten, Doktoranden, Medizinstudenten, Lehrkräfte und mehr Zugriff. Mehr als ein Jahr hat die Universität an dem Labor gearbeitet, damit Besucher es vielseitig nutzen können. Das Labor ist Teil des EdTech-Inkuators der OSU und eine Fortsetzung des Programmziels „kollaborative Erforschung, Lehre, Lernen und Forschung zu fördern“.

Lynda Hartel, die den Inkubator als Direktorin der Health Sciences Library, sagte:

„Der EdTech Incubator bietet eine Vielzahl unterschiedlicher Servicezonen, und wir wussten, dass wir eine 3D-Druck-Komponente wollten. Wir hatten bereits Experten für Virtual und Augmented Reality und wollten den Anatomieunterricht auf eine andere Ebene heben, und wir dachten, wir könnten das im EdTech Incubator tun. Ich stellte mir zwei oder drei Drucker in einem Raum mit Möglichkeiten für ein bisschen Drucken vor. Ed sagte daraufhin, dass wir ein Labor bauen sollten, das groß genug ist, um eine Gruppe von Studenten hineinzubringen und Zeit damit zu verbringen, wirklich praktisch zu lernen.“

Herderick sieht in der praktischen Lernerfahrung für Studenten einen unschätzbaren Wert. Hartel erklärt, dass sie unter anderem an einer Partnerschaft mit Microsoft arbeiten, die neue Technologien in den Weltraum bringen würde.

Zugänglicher und effizienter 3D-Druck

Herderick sagte:

„Der Grund, warum ich denke, dass 3D-Druck für Studenten wirklich spannend ist, ist, dass es wirklich die führende Technologie in der Welt der digitalen Fertigung ist. Es ist sehr intuitiv, aber auch sehr zugänglich. Es hat einen besonderen Platz für mich, weil ich in der Bibliothek für Gesundheitswissenschaften eine Reihe von 3D-Druckern aufstellen kann. Mit einer Drehmaschine oder einem fortschrittlichen Roboterschweißsystem ist dies nicht realistisch. Wir haben diese Dinge, aber sie sind nicht zugänglich. Die Zugänglichkeit des 3D-Drucks macht ihn zu etwas ganz Besonderem, und jeder Schüler kann ein bisschen basteln oder Online-Design lernen und den Umgang mit einem Drucker lernen.“

Hartel ergänzt:

„Wir haben viele Studenten, viele Dozenten und viele Leute, die die Universität irgendwann verlassen und in die Welt hinausziehen. Deshalb versuchen wir jetzt, mit diesen Unternehmen zusammenzuarbeiten, um Gelegenheiten zu finden, die uns allen dabei helfen können, die Art und Weise, wie wir lehren oder lernen, zu verbessern. Wir hoffen, Studenten hervorzubringen, die bereit sind, hinauszugehen und fantastische klinische Arbeit zu leisten, die mit Wissen und Erfahrung im Umgang mit Technologien wie dem 3D-Druck ausgestattet sind. Ich gehe davon aus, dass es in diesem Bereich weiteres Wachstum geben wird.“

Studentin entnimmt 3D-gedrucktes Gehirn von Bauplatte
Besucher des 3D-Druck-Labors können dort die Vorteile des 3D-Drucks kennenlernen (im Bild: Studentin nimmt 3D-gedrucktes Gehirn von Bauplatte)(Bild © Screenshot: 3D-grenzenlos Magazin; Videoquelle: Tech Ohio/YouTube; Ohio State University).

So formt die Ohio State die neuen 3D-Druck-Experten (Video)

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