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Zusammenarbeit: Siemens und HP wollen den 3D-Druck für die industrielle Fertigung gemeinsam vorantreiben

Siemens und Hewlett-Packard kooperieren zukünftig, um die Entwicklungen von 3D-Druck für die industrielle Fertigung voranzutreiben. Während von HP die Multi Jet Fusion-Technologie eingesetzt wird, bietet Siemens die Software-Unterstützung. Beide Unternehmen verfolgen ehrgeizige Ziele.

Die zwei Technologiekonzerne Siemens und Hewlett-Packard (HP) wollen den 3D-Druck von einem Tool für Prototyping zu einem vollständigen Verfahren für die Industrieproduktion entwickeln. Siemens steuert sein Know-How im Bereich der PLM Software bei und HP seine Multi Jet Fusion-Technologie. Mit der neuen Technologie lassen sich funktionsfähige Produktionsteile aus verschiedenen Materialien und Farben herstellen.

Die additive Fertigung von Siemens arbeitet auf Grundlage der End-to-End-Technologie des Konzerns, die von der Konstruktion bis zur Produktion reicht. In Verbindung mit der HP Multi Jet Fusion-Technologie soll die Software den 3D-Drucker steuern, Materialverbauch und Materialeigenschaften überwachen und weitere Aufgaben übernehmen. Der 3D-Druck erfolgt im Vergleich zu aktuellen 3D-Drucksystemen vergleichbarer System zehn mal schneller und kann zu 50 Kostenreduktion in der Produktion führen.

Wie Chuck Grindstaff, der President und CEO bei Siemens PLM Software berichtet, würden Ingenieure mit der neuen 3D-Drucktechnologie von HP und der Software für additive Fertigung von Siemens ein neues Level an Gestaltungsfreiheit, Geschwindigkeit und Anwenderfreundlichkeit bei Einsatz von 3D-Druck in der Produktion erreichen. Unternehmen könnten mit Einsatz dieser Technologie leistungsstärkere Produkte mit geringerem Gewicht und höheren Belastungsgrenzen entwickeln.

Siemens 3D-Druck Portfolio

Portfolio von Siemens zum Einsatz von 3D-Druck in der industriellen Fertigung (Bild © Siemens; community.plm.automation.siemens.com).

Baugruppen, die aus mehreren Teilen bestehen, können Grindstaff zufolge in einem Stück gedruckt werden, was Zeit und Geld spart, aber zugleich Herstellungsfehler minimiert. Bei der Geschwindigkeit, Qualität und Kosten sei eine Weiterentwicklung der Technologie mit dem Ziel erforderlich, dass der 3D-Druck zu einer echten Alternative in der Produktion wird.

Stephen Nigro, der Leiter 3D-Druck bei HP ist, berichtet, dass Kunden von allen Vorteilen der Multi Jet Fusion-Technologie profitieren wollen, um bereits auf Voxel-Ebene die Material- und Teileeigenschaften steuern zu können. In Kombination mit dem Software-Wissen von Siemens im Bereich Product Lifecycle Management soll sich der 3D-Druck zu einer umfassenden Produktionslösung weiterentwickeln.

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