Das deutsche 3D-Druck-Unternehmen SLM Solutions aus Schleswig-Holstein verkauft zwei weitere seiner 3D-Drucker an einen Automobilhersteller in Europa. Damit verfügt dieser nun über mehr als zehn 3D-Druck-Systeme des Unternehmens und baut seine Kapazitäten zur additiven Fertigung für die eigene Herstellung aus.

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Das 3D-Druck-Unternehmen SLM Solutions hat laut einer Pressemitteilung zwei weitere SLM-3D-Drucker an einen großen europäischen Automobilhersteller verkauft. Dieser verfügt nun über mehr als zehn SLM Solutions-3D-Druck-Systeme. Dazu gehören mehrere SLM 500 und SLM 280-Modelle. Der Hersteller kann in seinem Anlagenpark damit verschiedene Metallteile für die Fahrzeugproduktion anfertigen und seinen Fokus dabei auf die Serienfertigung legen. Erst vor zwei Jahren hatte Rolls Royce den Metall-3D-Drucker SLM 500 vom deutschen Hersteller erworben.

Serienfertigung in der Automobilbranche

Die Einführung der additiven Fertigung wird durch die Umstellung auf Elektrofahrzeuge künftig weiter beschleunigt. Der 3D-Druck ermöglicht dabei leichtere Bauweisen, die für schwere Batteriepakete benötigt werden. Auch ein besseres Wärmemanagement kann die Lebensdauer von Batterien verlängern. Das Technologieunternehmen ELEO ist zum Beispiel eines dieser Unternehmen, die den 3D-Druck für den Entwicklungsprozess seiner Batteriesysteme einsetzt.

Mit den 3D-Druckern von SLM Solutions wie dem SLM 500 können Kunden des Unternehmens die steigenden Anforderungen der Automobilbranche erfüllen. Zwischen 2020 und 2021 verkauften SLM Solutions doppelt so viele SLM 500 3D-Druck-Systeme. Weltweit waren es 150 dieser Systeme, die installiert wurden. Damit sind Automobilhersteller in der Lage, sehr komplexe Anwendungen für das Automobildesign herzustellen.

3D-Drucker SLM 500
Ein großer Automobilhersteller hat zwei weitere 3D-Druck-Systeme von SLM Solutions erworben (im Bild: SLM 500)(Bild © SLM Solutions).

SLM 500 Quad-Laser-Metall-System

Der SLM 500 ist ein Quad-Laser-Metall-System, das Laser unabhängig voneinander oder parallel integrieren und so die Baurate gegenüber Konfigurationen mit zwei Lasern um 90 % steigern kann. Maschinenbediener und Pulver werden durch eine geschlossene Pulverhandhabungsstrategie mit einem automatisierten Pulversieb und einer automatischen Pulverzufuhr getrennt. Die Maschine ist außerdem für die Serienproduktion konzipiert. Der austauschbare Bauzylinder macht Feuer-zu-Feuer-Zeiten möglich und reduziert die Stillstandszeiten der Maschine deutlich.

Sam O’Leary, CEO von SLM Solutions, sagte:

„Dieser jüngste Verkauf ist ein Beweis für die Qualität unserer Systeme und unser Engagement, unsere Partner dazu zu bringen, ihre Visionen zu verwirklichen. Die Produktivität und Zuverlässigkeit unserer Systeme sowie die Innovation und Unterstützung unseres Teams machen uns zur ersten Wahl bei den weltweit führenden Automobil-OEMs. Dies sind langfristige Beziehungen, die ebenso auf Vertrauen und enger Zusammenarbeit beruhen wie auf Metall und Laser.“

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