Innovationen im 3D-Druck:

Ernst-Abbe-Hochschule Jena eröffnet „Thüringer Zentrum für Additive Technologien“

Die Ernst-Abbe-Hochschule Jena hat das „Thüringer Zentrum für Additive Technologien“ feierlich eröffnet. Vertreten waren namhafte Unternehmen, die Interessierten Besuchern die Möglichkeiten des 3D-Drucks für Industrie und Privatanwender zeigten. Zukünftig möchte Jena mit dem „THAT“ den Wirtschaftsstandort Thüringen sichern und setzt dabei auf den 3D-Druck.

An der Ernst-Abbe-Hochschule Jena wurde am Montag feierlich das Innovationszentrum „Thüringer Zentrum für Additive Technologien“ eröffnet. Wie „JenaTV“ in einem Video-Beitrag berichtet, liegt der Schwerpunkt des „THAT“ in der Weiterentwicklung des 3D-Drucks, mit dem Ziel, Jena zu einem der Zentren für Forschung, Entwicklung und Innovation additiver Technologien in Deutschland werden zu lassen.

Das Innovationszentrum zeigt das gesamte Spektrum des 3D-Drucks, welches vom Druck mit Kunststoffen bis hin zu Metallen und Keramik reicht und bei der Eröffnung sowohl Beispiele für den 3D-Druck von Privatanwendern als auch im gewerblichen Umfeld zeigte.

„3D-Druck bietet eine unglaubliche Bandbreite an Verfahren.“ Michael Möhwald, der Leiter des Servicezentrums Technologie und Transfer EAH Jena

Wie Michael Möhwald, der Leiter des Servicezentrums Technologie und Transfer EAH erklärte, gibt es eine „unglaubliche Bandbreite an Verfahren“ und das Besondere sei, dass die vielfältigen, additiven Technologien sowohl in der industriellen Fertigung als auch bei Privatanwendern bereits Einzug halten.

 Innovationszentrum für 3D-Druck in Jena
Bild von der Eröffnung des Innovationszentrum für 3D-Druck „Thüringer Zentrum für Additive Technologien“ in Jena (Bild © Screenshot: 3D-grenzenlos; Videoquelle: Jena TV/TV Produktions- und Betriebsgesellschaft mbH & Co KG).

Möhwald berichtet weiter, es werde weltweit schon intensiv daran geforscht, menschliche Zellen und Organe per 3D-Drucker herzustellen, doch sei dies noch ein „Stück weg“ von der Realisierung. Auf den Weg dahin wird das „Thüringer Zentum für Additive Technologien“ auch auf diesem Forschungsfeld tätig sein. Wer sich über den 3D-Druck organischer Substanzen informieren möchte, findet auf unserer Themenseite zum „Bioprinting“ über 80 Beispiele aus Gegenwarte und Zukunft.

Zur Eröffnung des „Thüringer Zentrum für Additive Technologien“ stellten sich Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft mit ihren Produkten vor. Das breite Anwendungsfeld des 3D-Drucks wurde hier deutlich, weil das Spektrum von groß und robust bis klein und filigran reichte. Besucher zeigten sich begeistert. Dem Ausgangsmaterial sind dabei kaum Grenzen gesetzt. In Zukunft sollen Technologien für Thüringer Unternehmen entworfen werden, um den Wirtschaftsstandort Thüringen zu stärken. Mehr Informationen bietet die Website des „THAT“.

Der 3D-Druck ist in Thüringen längst keine Unbekannte mehr. Auf 3D-Druck setzt zum Beispiel auch das Staatliche Bildungszentrum Nordhausen (SBZ), welches einen 3D-Drucker in der Ausbildung einsetzt. Im Februar dieses Jahres erhielt Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow maßgeschneiderte Schuhe aus dem 3D-Drucker. Vorher wurde sein Fuß per 3D-Scanner vermessen und anschließend passgenaue Schuhe additive hergestellt. Unsere Themenseite bietet Ihnen zahlreiche weitere Beispiele für den 3D-Druck in Thüringen.

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