3D-Drucker bieten Schulen für den Unterricht einen Mehrwert. Vor allem in kreativen Fächern können Schüler mit Hilfe der 3D-Drucker ihre Ideen nach der Visualisierung selbst als Modell erstellen. Aber auch für den Physik- und Chemie-Unterricht bieten 3D-Drucker Schülern einen Mehrwert. Eine Schule in Texas führte jetzt s.g. Papier-3D-Drucker ein und ermöglicht es fortan seinen Kunst- und Architektur-Studenten Modell selbst zu drucken.

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Das irische Unternehmen Mcor Technologies ist für seine weltweit bekannten papierbasierten 3D-Drucker bekannt und die dort eingesetzte Technologie erweist sich als optimale Möglichkeit zum Einsatz in Schulen sowie Büros, u.a. mit Schwerpunkt auf Architektur. Als der Bürodarf-Gigant Staples sich dazu entschied 3D-Druck einzusetzen, traf Mcor die gleiche Entscheidung. In Schulen und Institutionen der USA, Australiens und Großbritanniens werden die 3D-Drucker mittlerweile eingesetzt.

Einer der Gründe für den Einsatz der 3D-Drucker von Mcor Technologies in Schulen und Büros ist deren Druckmaterial Papier. Zur Zeit verwendet der Drucker vorwiegend Briefe und A4 Büropapierbögen. Das Verbrauchsmaterial bedeutet für die Erstnutzer der 3D-Papierdrucker kein Problem, weil im großen Umfang vorhanden ist und wenig kostet.

Die Robert E. Lee High School in Bayton ist eine der ersten Schulen im US-Bundesstaat Texas, in denen Schülern die Gelegenheit geboten wird mit einem 3D-Drucker zu arbeiten. Die Architektur-Studenten können mit dem Mcor Matrix 300 3D-Drucker ihre digitalen AutoCAD-Archikturpläne in reale physische Objekte verwandeln. Nach Angaben des Highschool-Lehrers Adam Truncale seien die Schüler außergewöhnliche räumliche Denker und schätzen es außerdem Dinge in den Händen zu halten, die sie von Beginn an in ihren Kopf entwickelt und mit der Software virtuell umgesetzt haben.

Der positive Nebeneffekt für die Schüler ist, dass sie den Umgang mit den 3D-Druckern lernen und in den ausgedruckten 3D-Objekten das Ergebnis ihrer digitalen Entwürfe sehen können. Bei den 3D-Modellen können sie Details entdecken, die auf dem Monitor nicht angezeigt werden und auch auf dem 2D-Druck nicht sichtbar sind.

So funktioniert der Papier-3D-Drucker

Atom-Modell
Die vielen Millionen Strukturen von Atomen der Physik oder Molekülen aus der Chemie lassen sich mit Hilfe der 3D-Druck im Unterricht einfach selbst ausdrucken (Bild © freeimages.com).

Aufgrund der relativ geringen Betriebskosten sind 3D-Drucker von Mcor Technologies die idealen Geräte für Schulen. Die Bedienung ist einfach und der Arbeitsablauf beim Druck ist umweltfreundlich, weil mit Papier als Baumaterial gearbeitet wird. Das Papier wird schichtweise ausgedruckt und jede Schicht ausgeschnitten. Das fertige 3D-Objekt aus stabilen Papier erfordert keine Nachbearbeitung und kann sogar Farben enthalten. Nach der Verwendung können die 3D-Modelle einfach in den Papierkorb geworfen oder wiederverwertet werden – je nach Bedarf.

In deutschen Schulen sind 3D-Drucker bislang ein seltener Anblick, da sie derzeit für viele Bildungseinrichtungen noch zu kostspielig sind und die Bildungseinrichtungen sparen müssen. Der Einsatz eines 3D-Druckers würde den Schülern jedoch die Möglichkeit geben ihrer Kreativität einen verstärkten Ausdruck zu verleihen. Und das nicht nur in so genannten „Kreativ-Fächern“. So könnten im Chemie-Unterricht zum Beispiel die verschiedenen Arten von Moleküle als plastisch greifbares Objekt ausgedruckt werden.

Die Kosten für das Verbrauchsmaterial der 3D-Drucker sind aktuell noch immer relativ hoch und dürfte einer der Gründe dafür sein, weshalb an den Schulen in Deutschland 3D-Drucker derzeit im Unterricht kaum Beachtung finden. Ausnahme-Beispiele und zukünftig weitere Schulen die den 3D-Druck einführen lesen Sie auf unserer Themenseite „3D-Drucker in Schulen„.

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