Das chinesische Unternehmen WinSun hat für Menschen in Pakistan 15 Isolationsstrukturen nach Islamabad verschifft, damit diesen bei der Bekämpfung von COVID-19 geholfen wird. Die Häuser eignen sich dafür, sich selbst und wenige Personen in kleinen Räumlichkeiten zu isolieren, wie WinSun in einer Pressemitteilung erklärt.

3D-gedruckte Isolationshäuser

In Pakistan gibt es ein feuchtes und subtropisches Klima, weshalb WinSun sich für ein spezielles luftdichtes und wärmeisoliertes Design entschied.
Das Unternehmen gab an, 100 Sätze von Isolationshäusern pro Tag zu drucken und dabei das Innere in einem Stück zu fertigen. Abschließend wird die Installation von Wasser, Strom, Türen und Fenstern ergänzt. Dann sind die Häuser einsatzbereit.

3D-gedruckte Einheiten in der Reihe aufgestellt
Pakistan soll mit den 3D-gedruckten Einheiten geholfen werden (Bild © WinSun).

Die Mikro-Residenzen helfen dabei, sich darin zu isolieren. Ursprünglich entstanden diese kleinen Einheiten für Touristen. Als die Pandemie in China ihren Höhepunkt hatte, wurde damit auch Krankenhauspersonal die Möglichkeit geboten, sich in kleinen einzelnen Einheiten in Quarantäne zu begeben.

Einfaches Recycling

Für die 3D-gedruckten Häuser hatten Designer andere Pläne, wie zum Beispiel aus den 3D-gedruckten Häusern Parktoiletten, kleine Cafes, Strukturen für Sicherheitskräfte, Notaufnahmen im Falle von Katastrophen oder einfach notdürftige Behausungen für die Ärmsten zu machen. Das Gebäude lässt sich, wenn es nicht mehr benötigt wird, einfach recyceln. Für das Recycling werden die Häuser zerkleinert, sortiert, gemahlen und hochtemperaturbehandelt und dafür nach Shanghai zurückgebracht werden. Dort werden die Materialien zu Filamenten für den weiteren Bau von Häusern verarbeitet.

3D-gedruckte Einheiten werden verschifft
Die 3D-gedruckten Einheiten werden nach Islamabad verschifft (Bild © WinSun).

Im Zuge der Coronavirus-Pandemie fanden sich für den 3D-Druck viele Einsatzmöglichkeiten. Es wurden 3D-gedruckte Masken, Gesichtsschutzschilde und auch andere Hilfsmittel wie Beatmungsgeräte im Kampf gegen die Auswirkungen und das Fortschreiten der Pandemie hergestellt. Wir haben diese in der Kategorie Coronavirus und der 3D-Druck zusammengefasst.

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