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Zehn­jah­res­plan: General Electric will Übernahme von Concept Laser bis Jahresende abschließen

General Electric will Übernahme von Concept Laser bis Jahresende abschließen. Das US-amerikanische Unternehmen plant mit einem Absatzziel von 10.000 3D-Druckern innerhalb der nächsten zehn Jahre.

Logo General ElectricDer US-Mischkonzern General Electric (GE) scheiterte Ende Oktober mit der Übernahme des Lübecker 3D-Drucker-Herstellers SLM Solutions und erwarb stattdessen das Familienunternehmen Concept Laser. Der Kauf des 3D-Druck-Spezialisten soll bis Jahresende 2016 abgeschlossen sein.

In seinem Geschäftsbereich 3D-Druck strebt GE bis 2020 einen Jahresumsatz von 1 Milliarde US-Dollar (900 Millionen Euro) an und hat ein Absatzziel von 10.000 3D-Druckern innerhalb der nächsten zehn Jahre, wie flugrevue.de berichtet. Die Website beruft sich dabei auf Unternehmensangaben von Mittwoch, dem 16.11.2016. Im Vorfeld erwirbt GE dafür Anlagenhersteller und wurde in Deutschland nach dem gescheiterten Übernahmeversuch von SLM Solutions mit Concept Laser alternativ fündig.

Concept Laser mit Sitz in Lichtenfels beschäftigt über 200 Mitarbeiter und gilt als Pionier in der additiven Fertigung. Seine Kunden stammen aus Luftfahrt, Raumfahrt, Medizintechnik, Automobilherstellung und der Schmuckfertigung. Die Airbus-Tochter Premium Aerotec verwendet zum Beispiel für die Fertigung von Rohrkrümmern für den Transporter A400M die 3D-Drucker des oberfränkischen Herstellers. Das Investitionsvolumen für 75 Prozent der Anteile bezifferte GE mit 549 Millionen Euro und soll im Verlauf der nächsten Jahre auf 100 Prozent ausgebaut werden. Der Firmenkauf muss von den Behörden noch genehmigt werden.

Der Triebwerksbereich GE Aviation druckt Einspritzdüsen für das LEAP-Triebwerk der Flugzeuge Airbus A320neo, Comac 919 und Boeing 737 MAX mit dem 3D-Drucker. Die neue Advanced Turboprop der Cessna Denali soll zu über einem Drittel additiv hergestellt werden. Dafür ist in Prag eine eigene 3D-Druck-Fabrik geplant.

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