Marktforschung:

Juniper Research rechnet im Privatsektor mit 1 Million verkaufter 3D-Drucker bis 2018

Das Marktforschungsunternehmen Juniper Research ermittelte in seiner aktuellen Studie zur Entwicklung der 3D-Drucker und 3D-Scanner im Bereich der Privatverbraucher Verkaufszahlen von 1 Million 3D-Drucker für Heimanwender weltweit bis zum Jahr 2018. Vor allem der Einstieg von HP in den Markt der 3D-Drucker soll die Verkaufszahlen von 44.000 (Jahr 2014) auf 1.000.000 (2018) anwachsen lassen, so die Analysten.

Logo Juniper ResearchNach einer aktuellen Studie des Marktforschungsunternehmens Juniper Research werden bis zum Jahr 2018 weltweit 1 Million 3D-Drucker an Heimanwendern verkauft worden sein. In diesem Jahr rechnen die Marktexperten mit 44.000 3D-Druckern, die von Heimanwendern erworben werden. Laut ihrer Fünfjahres-Prognose wird vor allem der Einstieg0 großer Hersteller wie Hewlett-Packard (HP) in den 3D-Druckermarkt für ein weiterhin anhaltendes Wachstum sorgen. Die Verbraucher würden bei dieser Entwicklung von einer attraktiven Preisgestaltung bei den 3D-Druckern profitieren.

Killer-Anwendungen fehlen

Der neue Studienreport »Consumer 3D Printing & Scanning: Service Models, Devices & Opportunities 2014-2018« berichtet, dass sich der 3D-Druck für die Verbraucher noch in einer sehr frühen Phase befindet und die Technologie die Phantasie der Heimanwender noch nicht wirklich erfasst hat. Es müssten noch Killer-Anwendungen mit dem entsprechenden System bestehend aus Software, Apps und Materialien nicht nur erkannt sondern auch den Verbrauchern gegenüber kommuniziert werden.

Wachsende Verkaufszahlen 3D-Drucker Diagramm
Das Marktforschungsunternehmen Juniper Research prognostiziert stark wachsende Verkaufszahlen für 3D-Drucker bis 2018 (Bild © freeimages.com).

Die etablierten Anbieter lassen sich zwar in ihre Karten schauen aber derzeit arbeitet der 3D-Druck vor allem eher in einem Nischenmarkt. So arbeiten die beiden Unternehmen Hersheys (Schokoladenhersteller) und Hasbro (Spielzeughersteller) mit 3D-Druckerherstellern zusammen (wir berichteten..), um einzigartige Produkte für die Verbraucher zu entwickeln.

Die Marktexperten stellten in ihrer Studie fest, dass es mit einem weit verbreiteten technologischen Bewusstsein einfacher ist ein Interesse bei den Verbrauchern für neue Technologien zu erzeugen. Der eventuelle Hype um neue Produkte und Anwendungen lassen sich jedoch nicht immer in Produkte umsetzen. Wie der Studienautor Nitin Bhas zusammenfasst, sei die Entwicklung von Alltagsgegenständen mit Unterstützung von 3D-Druckern entscheidend für den Erfolg der 3D-Drucktechnik. Die Hauptantreiber des Marktes werden Inhalte und Killer-Anwendungen sein. Auf ihrer Webseite hat Juniper Research mit »3D Printing – Cutting the Hype« ein Whitepaper inklusive dem kompletten Studienreport zum kostenlosen Download zur Verfügung gestellt.

Neben den, aus Sicht der Marktanalysten fehlenden Killer-Anwendungen im 3D-Druck, werden sich 3D-Drucker bei Verbrauchern auch nur dann durchsetzen, wenn auch die Preise sinken und die Qualität der 3D-Ausdrucke zunimmt. Zur Zeit sind 3D-Drucker mit durchschnittlichen Preisen von 600 bis 3000 Euro in den Augen der meisten Verbraucher noch zu teuer. Einen großen Schritt in die richtige Richtung könnte der Mini-3D-Drucker Micro3D werden, deren Entwickler auf Kickstarter derzeit Geld einsammeln und für einige Schlagzeilen sorgten.

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