Einmal im Jahr fasst Wohlers Associates die wichtigsten Zahlen zur Entwicklung der 3D-Druck-Branche in einem Bericht zusammen. In diesem Jahr ist es bereits die 25. Ausgabe, die sich vor allem mit dem 3D-Druck in der Serienproduktion beschäftigt. Hier beschreiben die Autoren in dem 380 Seiten umfassenden Bericht eine stark wachsende Zunahmen von 3D-Druck in der Serienproduktion.

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Wohlers Associates veröffentlicht einmal im Jahr einen der wichtigsten Berichte der 3D-Druck-Branche. Die 25. Ausgabe des Wohlers Report beschreibt auf 380 Seiten die gegenwärtige Situation in der AM-Branche, das Wachstum und nennt mehr als 250 Beispiele für die AM-Anwendungen in Produktion und Entwicklung.

Rückblick

Wohlers Report 2020 Titelblatt
(Bild © Wohlers Associates).

Im vergangenen Bericht konzentrierte sich Wohlers Associates auf das starke Wachstum von 3D-Druckmaterialien, besonders bei Metallen. Die Einnahme aus dem Bereich der Metalle brachte 41,9% mehr als im Vorjahr. Am häufigsten zum Einsatz kam das Laser Powder Bed Fusion (LPBF)-Verfahren. Der 3D-Druck wird immer öfter im industriellen Maßstab und über Rapid-Prototyping-Anwendungen hinaus eingesetzt. Da Hersteller von 3D-Druckern davon ausgehen, dass Unternehmen von Massenanpassungen, geringeren Kosten und kürzeren Vorlaufzeiten bei der Serienproduktion profitieren können, war es kein Wunder, dass das Wachstum bei Desktop-3D-Druckern einen Rückgang verzeichnete.

Erfolgreiche Serienproduktion mit der additiven Fertigung am Beispiel von Jabil

Der aktuelle Bericht zeigt in einem Beispiel auf, wie Jabil, ein amerikanischer Fertigungsdienstleister, ein Rad für die additive Herstellung neu entworfen hat. Statt 73 Metallbauteile von Hand zusammenzubauen, wird das Rad komplett aus faserverstärkten Polymerverbundwerkstoff in einem Stück gedruckt. So entstehen in der Zeit, die das Zusammenbauen eines Rades benötigen würde, 50 dieser Räder.

Rad von Jabil hergestellt
Statt 73 Metallteile zusammenzubauen, wird das Rad in einem Stück gedruckt (Bild © Jabil).

Die Serienproduktion gewinnt zunehmend an Bedeutung in der additiven Fertigung. Volkswagen setzte 2019 auf 3D-Druck von HP Inc., um Teile in hohen Stückzahlen für sein VW ID.3-Elektrofahrzeug in 3D zu drucken. 90 3D-Drucker von HP Inc. sorgten für 10.000 Teile in wenigen Wochen in den Werken von Volkswagen. Volkswagen peilt das Ziel an, 50.000 bis 100.000 Teile in der Größe eines Fußballs pro Jahr drucken zu können.

Patente, Start-ups, Forschungs- und Entwicklungsabteilungen der globalen Additive Manufacturing-Industrie und Investitionen in die 3D-Drucktechnologien sind weitere Themen in dem Bericht. Der gesamte Bericht, der auf das vergangene Jahr zurückblickt, wurde mithilfe von 79 Mitautoren und Mitwirkenden in 33 Ländern erstellt. Sie gaben unter anderem ihre Expertenmeinung zu verschiedenen Themen ab. Die Zahlen und Ergebnisse in dem Bericht basieren auf Beiträgen von 129 Dienstleistern, 114 Herstellern industrieller AM-Systeme und 40 Herstellern von Materialien und 3D-Druckern von Drittanbietern.

Grafik 3D-Druck-Ausgaben
Die Serienproduktion gewinnt zunehmend an Bedeutung in der additiven Fertigung (Bild © Wohlers Associates).

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