
Wie Analyst Joe Kemton berichtet, entwickelt sich ein Trend nach dem kleine und mittelständische Unternehmen ihre 3D-Drucker nicht mehr vor allem von großen bekannten Herstellern beziehen. Zudem würde der Endverbrauchermarkt boomen, weil kostengünstige Geräte verfügbar seien. Unseren Erfahrungen hierzulande zufolge, bezieht sich Kentons Aussage dabei wohl eher nicht auf Deutschland. Im Vergleich zu den USA, Niederlande und vielen weiteren Nationen ist die Nachfrage der Privatverbraucher in Deutschland zwar groß, in der breiten Masse überwiegt aber noch die Skepsis.

Der Umsatz von 3D-Druckern belief sich im Berichtszeitraum auf 1,8 Milliarden US-Dollar und sind 21 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Der Weltmarkt für 3D-Drucker, 3D-Druck-Material und Zubehör soll bis zum Jahr 2018 einen Wert von über 16 Milliarden US-Dollar erreichen, so Marktforscher. Das entspricht einem jährlichen Marktwachstum von über 45%. Die Organisation Context stellte in einem Quartalsbericht fest, dass die Zahl der Auslieferungen von 3D-Druckern weltweit im Vergleich zum letzten Jahr um beeindruckende 114 Prozent zulegte.






