
Der 3D-Druck, Materialinnovationen, Robotik oder Künstliche Intelligenz sind bereits heute wichtige Themen in der Forschung, Industrie und der Gesellschaft. Bioprinting, gedruckte Elektronik, Softrobotik, großformatige 3D-Objekte, all das sind Bereiche, wo es regelmäßig Innovationen gibt. 3D-gedruckte Kunstwerke aus Algen erhielten übrigens 2018 eine Auszeichnung in der Kategorie ‚Material‘.
Die 3D Pioneers Challenge zeigt jedes Jahr, welche Themen derzeit in der additiven Fertigung im Vordergrund stehen. Die vorhandenen Kategorien werden 2020 um die Kategorie Elektronik ergänz. Das Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft stiftet das Preisgeld in Höhe von 35.000 Euro. Das macht die 3D Pioneers Challenge (3DPC) zu einem der weltweit höchstdotierten Designwettbewerbe für Innovation in additiven Fertigungsverfahren.

Über den Sonderpreis „Special Mention by Autodesk“ haben drei Teilnehmer die Möglichkeit, in San Francisco am renommierten „Autodesk Technology Centers Residency Programm“ ihre entwickelten Konzepte zu präsentieren. Über das „Best student project“ von Makerbot wird der Gewinner mit dem 3D-Drucker „Makerbot Replicator+“ ausgezeichnet. Weiter Preise wie Autodesk Software Lizenzen von Fusion 360 sowie von NetFabb, das 3D Printing Handbook von 3DHubs und Buchpreise von av edition, dem Verlag für Architektur und Design, ergänzen die Höhe der Preise auf einen Gesamtwert von 40.000 €.
Das Finale
Die Finalisten und ihre eingereichten Projekte werden auf der Rapid.Tech 3D in Erfurt, die vom 5. bis 7. Mai 2020 stattfindet, in einer Sonderschau präsentiert. Nach der Preisverleihung am Galaabend am 6. Mai 2020 werden die Exponate der Finalisten für ein Jahr auf internationalen Veranstaltungen der Branche zu sehen sein. Projekte können bis März 2020 eingereicht werden. Studierende und Young Professionals nehmen kostenlos teil. Ausschreibungsunterlagen, Online-Anmeldungen und die Registrierung sind auf ww.3dpc.io zu finden.






