Die Verantwortlichen der Rapid.Tech 3D wollen, dass ihre Messe zum 3D-Druck noch internationaler wird. Die erfolgreich etablierte Kongressmesse für Additive Manufacturing (AM), die jährlich im thüringischen Erfurt stattfindet, möchte seinen Fokus im nächsten Jahr auf Indien richten. Der asiatische Subkontinent ist ein aufstrebender 3D-Druck-Markt und bietet einige Kompetenzen in unterschiedlichen Bereichen.

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Logo Rapid.Tech MesseIn einer Pressemitteilung, die das 3D-grenzenlos Magazin erreicht hat, berichten die Veranstalter der Rapid.Tech 3D, einer etablierte Kongressmesse für Additive Manufacturing (AM), dass sie ihren Fokus im neuen Jahr auf Indien legen. Als aufstrebender 3D-Druck-Markt bietet der asiatische Subkontinent jährliche Wachstumsraten von mehr als 20 Prozent. Der Einsatz von 3D-Druck-Technologien im industriellen Maßstab wird von der indischen Regierung weiter gefördert. Diese hat außerdem eine nationale Strategie erarbeitet. Die Schwerpunkte liegen dabei auf Anwendungen in der Medizin-, der Automobil-, der Luft– und Raumfahrtbranche. Der Auf- und Ausbau von Kooperationen mit Unternehmen und Institutionen der internationalen Wissenschaft und Wirtschaft soll weiter ausgebaut werden.

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Pläne der Macher der Rapid.Tech 3D

Vier Männer halten Vereinbarung gemeinsam in die Kamera
Anfang Dezember besuchten die Thüringer u. a. die AMtech Expo in Hyderabad (im Bild: Verantwortliche mit einer Vereinbarung)(Bild © Messe Erfurt).

Die Macher der Rapid.Tech 3D planen, die Zusammenarbeit mit indischen Partnern zu verstärken. Das Erfurter Team führte in den vergangenen Wochen mit Akteuren der AM-Community in Indien konkrete Gespräche. Anfang Dezember besuchten die Thüringer u. a. die AMtech Expo in Hyderabad, der größten AM-Tech-Messeveranstaltung in Indien, die Indische Kammer für Handel und Industrie (PHD Chamber of Commerce and Industry PHDCCI) Delhi, die über 1,5 Millionen indische Firmen vertritt, sowie das Indian German Science and Technology Center (IGSTC), das indisch-deutsche Forschungsprojekte u. a. im AM-Bereich koordiniert. Es fanden außerdem Treffen mit Vertretern von AMChronicle statt, einer führenden Digital- und Print-Plattform für AM im asiatisch-pazifischen Raum undTrinity Media & Marketing Solutions, die verschiedene Bildungs- und Veranstaltungsformate für die indische AM-Community organisiert. Mit dem Geschäftsführer des AMtech Expo-Veranstalters CNT, Aditya Chandavarkar, und dem Inhaber von Trinity, Dr. Shibu John, wurden Memoranda of Understanding unterzeichnet.

Michael Kynast, Geschäftsführer des Rapid.Tech 3D-Veranstalters Messe Erfurt GmbH, sagte:

„Wir haben sehr inspirierende Gepräche mit den Repräsentanten der indischen AM-Community geführt und konnten erste Bausteine für eine erfolgversprechende Zusammenarbeit legen. Jetzt geht es an die Ausarbeitung der Details.“

Vorgesehen sind gemeinsame Aktivitäten in der Öffentlichkeitsarbeit und Unterstützung bei der Organisation von AM-Veranstaltungen für einen indischen Gemeinschaftsstand und eine Unternehmerreise zur Rapid.Tech 2023 in Erfurt. Außerdem sollen führende Vertreter aus dem indischen AM-Bereich als Keynote-Sprecher für den Rapid.Tech 3D-Fachkongress gewonnen werden.

3D-Druck in Indien

Es ist geplant, dass indische Kompetenzen im 3D-Druck in Workshops vorgestellt werden und eine Netzwerkplattform für den Austausch mit potenziellen Partnern geschaffen wird. Zu den Hauptthemen gehören Innovationen auf dem Feld additiver Fertigungstechnologien sowie die Forschung, Entwicklung und Anwendung neuer 3D-Druck Materialien.

In Indien wird der 3D-Druck in unterschiedlichsten Bereichen genutzt. Erst vor wenigen Wochen wurde bekannt, dass das erste Postgebäude aus einem 3D-Drucker in Indien entsteht. Das Unternehmen CELLINK plant, ein Forschungszentrum zum 3D-Bioprinting in Indien zu eröffnen. Ein Krebspatient in Indien erhielt ein vollständig mit 3D-Druck hergestelltes Titan-Brustimplantat.

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