Additively:

Schweizer Startup startet Vermittlungsplattform für 3D-Drucker

Das junge Zürcher Startup-Unternehmen Additively wurde von Fabian Rahm und Matthias Baldinger gegründet. Die s.g. Partnervermittlung hat sich auf den 3D-Druck spezialisiert, mit dem Ziel Kunden und Anbieter zusammenzuführen. Seit Mitte März 2014 steht dafür eine Online-Plattform zur Verfügung auf welcher das Angebot die Nachfrage trifft.

Logo AdditivelyDer 3D-Druckmarkt wächst und ist mittlerweile teilweise sehr unübersichtlich geworden. Das Schweizer 3D-Druck-Startup Additively möchte hier ansetzen und zukünftig für mehr Transparenz sorgen. Die Firma ist ein Spin-Off der ETH Zürich und ist in Zürich-West beheimatet. Laut Fabian Rahm handelt es sich bei dem 3D-Druck um die nächste industrielle Revolution aber für Unternehmen, die davon profitieren wollen, sei es schwierig sich auf dem wachsenden Markt zurechtzufinden und dies soll die Additively Plattform ändern.

Nach Untersuchungen welche die beiden Firmengründer zusammen mit der ETH Zürich durchgeführt haben, bestehen für ein und dasselbe Produkte erhebliche Preisunterschiede. So liege der Preis für ein Edelstahl-Industrieteil bei 100 bis 500 Franken pro Exemplar und da soll mit Additively nun Transparenz geschaffen werden. Wenn ein Unternehmen ein Produkt per 3D-Druck herstellen lassen möchte, so sei nur der Upload der Fertigungspläne erforderlich. Im Anschluss findet das Team das geeignete Druckverfahren und den richtigen Anbieter um das gewünschte Produkt für die Firma zu drucken.

Additively Workflow
Workflow von Additively: Ein Unternehmen stellt eine Anfrage für ein konkretes Projekte, 3D-Druck-Dienstleister bieten Ihre Leistungen und nach der Entscheidung für einen Dienstleister wird der 3D-Druckauftrag durchgeführt (© additively.com)

Zur Zeit besteht das Additively-Netzwerk aus europaweit 250 Dienstleistern. Die Angebote werden seitens des Interessenten verglichen und das Produkt dann beim richtigen Anbieter selbst bestellt. So können Firmen feststellen, ob der 3D-Druck für sie eine Möglichkeit darstellt und welche Kosten mit der Herstellung des Produkts verbunden sind, meint Gideon Levy. Er zeichnet sich bei der ETH Zürich für den Bereich Rapid Product Development verantwortlich und ist ein Experte für 3D-Druck.

Die 3D-Druck-Dienstleister profitieren von der Online-Plattform, weil ihre 3D-Drucker besser ausgelastet sind und je höher die Auslastung desto niedriger werden die Produktionskosten je Bestellung. Auf der anderen Seite sparen die Kunden, weil die Druckdienstleister ihre Preisvorteile an die Kundschaft weitergeben. Erst kürzlich startete in den Niederlanden mit Protocow ein ähnlicher Online-Dienst zur Vermittlung von Angebot und Nachfrage für 3D-Druck, allerdings mit Schwerpunkt auf Privatanwender.

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