Additive Fertigung mit großen Produktionsvolumen sind das Spezialgebiet des neu gegründeten, französischen Unternehmens Bombyx Prod. Fünf 3D-Drucker mit je zehn Druckköpfen stehen für die Serienfertigung zur Verfügung. Diese Drucker werden nicht zum Verkauf angeboten, sondern nur vom Unternehmen für ihre Kunden eingesetzt.

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Bombyx Prod hat sich mit dem Ziel 3D-Druck und das „Internet der Dinge“ (IOT) zu kombinieren, um den „3D 4.0 Drucker“ der Zukunft zu entwickeln, große Ziele gesetzt. Bei Bomby Prod liegt der Schwerpunkt auf großen Produktionsvolumen und unter Einsatz der additiven Fertigung. Zahlreiche Unternehmen zählt der 3D-Druck-Dienstleister schon zu seinem Kundenstamm.

Als Gerät zur Serienfertigung dient ein 3D-Drucker mit zehn Druckköpfen, der zehn Objekte zur gleichen Zeit mit nur einem Gerät drucken kann. Je weniger Druckköpfe eingesetzt werden, desto größere 3D-Objekte lassen sich herstellen.

Wie das neu gegründete Unternehmen erklärte, können bis zu 250 Extruder in den 3D-Drucker integriert werden. Ein Verkauf des Systems sei nicht vorgesehen. Die zwei Firmengründer wollen weitere 3D-Drucker der gleichen Art umsetzen, damit das eigene Dienstleistungsangebot ausgeweitet werden kann.

3D-Drucker mit 10 Druckköpfen
Der 3D-Drucker mit 10 Druckköpfen von Bombyx Prod (Bild © Screenshot: 3D-grenzenlos Magazin; Videoquelle: Youtube/Bombyx Prod).

Aktuell hat das Unternehmen fünf 3D-Drucker mit 10 parallel laufenden Extrudern im Einsatz, die die Kapazität von 35 bis 45 normalen 3D-Druckern aufweisen, so das Unternehmen. Die Systeme sollen mit der steigenden Kundenzahl der Reihe nach aufgestockt werden. Nach Firmenangaben sind einzelne 3D-Drucker für Kunden reserviert, die ein großes Auftragsvolumen benötigen.

Bei den Materialien hat sich Bombyx Prod auf Standardmaterialien wie ABS, PLA und PETG fokussiert. Verbundwerkstoffe wie TPU oder Carbonfaser werden ebenfalls bedient. Seinen Service offeriert das Startup zur Zeit nur auf dem europäischen Markt.

Weitere Entwicklungen im Bereich der additiven Serienfertigung

Erst in diesem Monat berichteten wir über die Bemühungen von Weltmarktführer Stratasys zur Entwicklung von einem Metall-3D-Drucksystem für die Serienfertigung kleiner Stückzahlen. Ende letzten Jahres stellte das türkische Unternehmen Teknodizayn seinen LOOP 3D-Drucker vor, der ebenfalls auf die additive Serienfertigung abzielt und einen industriellen Standard verspricht. Unter dem Projektnamen „NextGenAM“ arbeiten auch die namhaften Unternehmen EOS, Daimler und AEROTEC an der Großserienfertigung mit 3D-Druckern. Mehr dazu auch in Zukunft in unserem kostenlosen Newsletter zum 3D-Drucker (hier abonnieren).

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