Startup:

„Faraday Motion“ entwickelt motorisierte Skateboards zum selbst drucken

90 Stundenkilometer Spitze. Modularer Aufbau. 15 Kilometer fahren mit einer Akkuladung. Das Berliner Startup „Farady Motion“ verspricht viel, wenn es um seine motorisierten Skateboards geht und bei denen der Kunde den Preis mitgestalten kann. Denn die Herstellung der Skateboards „Spine“ und „Hyperboard“ können die Kunden selbst zu Hause mit ihrem 3D-Drucker übernehmen.

Logo Faraday MotionDas Berliner Startup Faraday Motion entwickelt Skateboards mit Elektroantrieb, die jeder Anwender zuhause selbst mit einem 3D-Drucker ausdrucken können soll. Eine Verlagerung der Produktion in die Wohnzimmer der 3D-Drucker-Besitzer also.

Die 3D-Entwürfe der Skateboards können interessierte User über Github herunterladen und im Anschluss Schicht für Schicht zu Hause ausdrucken. Nach dem 3D-Druck des Skateboads werden die Einzelteile innerhalb von nur zwei Stunden zum vollständigen Skateboard zusammengesetzt. Die Software und Elektronik erhält der Nutzer per Post von Faraday Motion.

Wenn jemand keinen 3D-Drucker besitzen sollte, gibt es das Skateboard gedruckt und zusammengebaut aus der Werkstatt der jungen Startups zugeschickt. Oder man kauft sich eben einen 3D-Drucker, bei denen schon zahlreiche Modelle unter 500 Euro verfügbar sind. Die echten Skateboard-Liebhaber bauen ihr Skateboard aber selbst, erzählt der Däne Sune Pedersen, der Gründer der innovativen Firma ist, wie „Gründerszene“ berichtet.

Wie Sune berichtet, gibt es Leute, die zuhause mit Gravuren, Farben und unterschiedlichen Materialien experimentieren. Einer der Kunden habe sein Skateboard sogar aus transparenten Kunststoff gedruckt, was einen Blick auf den Motor ermöglicht. Absolut unique. Und hipp dazu!

2017 kommt das Hyperboard

Im Jahr 2017 soll das neue Modell Hyperboard auf den Endkundenmarkt kommen. Es richtet sich an Normalanwender und weniger an echte Skater. Beim Hyperboard handelt es sih vielmehr um ein praktisches Fortbewegungsmittel, im Zweck ähnliche dem Fahrrad. Ein Gerät für die Massen also. Die Steuerung erfolgt per per Joystick oder Smartphone. Das Smartphone verbindet sich ganz einfach über eine App mit dem Hyperboard.

Nach Angaben von Pedersen kann das Fahren jeder innerhalb von drei Minuten erlernen. Wenn der Fahrer während der Fahrt das Smartphone nach vorne kippt, führt dies zur Beschleunigung und sobald er den Daumen vom Display nimmt, erfolgt eine Vollbremsung. Erinnert an das Segway. Nur cooler.

Der Preis für das Skateboard beläuft sich auf 500 bis 700 Euro, in Abhängigkeit davon, wie viel Druck und Bastelarbeiten der Kunde selbst übernimmt. Definitiv ein spannendes und innovative Konzept mit Zukunftspotenzial, blickt man auf die Entwicklung des 3D-Drucks.

Modulares Skateboard

Das Skateboard kann außerdem mit Modulen erweitert werden. Die Standard-Elektromotoren sorgen für eine Höchstgeschwindigkeit von 30 Stundenkilometern und mit einer Akkuladung kann bis zu 15 Kilometer weit gefahren werden. Die Integration weiterer Akkus ist möglich und dauert Pedersen zufolge nur zwei Minuten. Zusätzliche Motoren erhöhen die Fahrgeschwindigkeit des Boards auf bis zu 90 Stundenkilometer und wäre Pedersen nach Extremsport.

Bei der Entwicklung seiner Skateboards arbeitet Faraday Motion aktiv mit seiner Community zusammen. So konnte mit Unterstützung der User das Problem heiß laufender Motoren gelöst werden. Angepasste Formen der Boards lassen einen Einsatz als Transportfahrzeug in Lagerhallen, Krankenhäusern und weiteren Bereichen zu.

Das Hyperboard zählt bereits über 1000 Bestellungen und davon wurden bislang 50 Stück hergestellt. Die Komponenten werden auf kleinen 3D-Druckern ausgedruckt, doch 2017 soll die Produktion zur Kostensenkung professionalisiert werden. In Deutschland besitzt Faraday Motion für das Hyperboard noch keine Strassenzulassung, doch dies möchte das Unternehmen ändern.

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