Individuell gestaltetes Spielzeug, hergestellt mit einem 3D-Drucker, wird immer beliebter. Das zeigt auch die aktuelle Crowdfunding-Kampagne vom Magdeburger Startup TinkerToys. Das Unternehmen konnte jetzt 320.000 Euro Investmentkapital einsammeln und wollen damit weiter ihren Wachstumskurs ausbauen.

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Das Startup TinkerToys aus Magdeburg konnte über die Crowdinvestingplattform Seedmatch erfolgreich eine Finanzierungsrunde abschließen und sammelte dabei über 321.000 Euro ein (siehe seedmatch.de). Das neue Kapital dient dazu, das zuletzt eigenen Aussagen zufolge „enorme Wachstum“ zu finanzieren. Wie Gründer Marko Jakob in einer Mitteilung an 3D-grenzenlos berichtet, konnten im Jahr 2017 die Finanzziele mehr als erfüllt werden und würde vor allem am Wachstum im operativen Geschäft liegen. Namhafte Unternehmen wie Audi, Landal und Volkswagen konnten als Kunden für TinkerToys gewonnen werden. Die starken Wachstumsraten würden sich auch in diesem Jahr fortsetzen und sei jetzt schon spürbar, heißt es in der Mitteilung weiter.

Marko Jakob
Marko Jakob von TinkerToys (Bild © TinkerToys).

Das eingesammelte neue Kapital soll das aktuelle Wachstum finanzieren, dabei die Produktionskapazitäten erhöht und der Vertrieb ausgebaut werden. Neue Geschäftsfelder im B2B-Sektor sollen erschlossen werden. Autohäuser und Möbelhäuser setzen TinkerToys Produkte für die innovative und digitale Kinderbeschäftigung bereits ein. Die Nachfrage aus dem Tourismusbereich lege zu, weshalb eine Ausweitiung des Portfolios erforderlich sei. Im September 2017 gab TinkerToys seine Pläne zur nationalen Expansion bekannt.

Im Mai 2015 wurde die TinkerToys GmbH von Sebastian Schröder, Sebastian Friedrich und Dr. Marko Jakob gegründet. Eine für Kinder einfach bedienbare Konstruktionssoftware eröffnet ihnen die Möglichkeit, eigene Spielzeuge am Bildschirm zu designen. Die Spielzeuge werden anschließend per 3D-Drucker in die Realität umgesetzt. Die Software ist online, bei ausgewählten Einzelhändlern oder in den TinkerToys Geschäften nutzbar. Die Spielzeuge werden aus einem Biokunststoff hergestellt, der vollständig aus nachwachsenden Rohstoffen besteht. Wie TinkerToys entstehen die Spielzeugfiguren des Unternehmens Fungisaur ebenfalls mit einem 3D-Drucker und konnte dafür auf Kickstarter erfolgreich Kapital einsammeln. Auf unserer Themenseite erhalten Sie mehr News zum 3D-Druck in der Spielzeugindustrie.

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