Success Story:

Paar nutzt 3D-Drucker um mit „Fungisaurs“ eigene Spielzeugfiguren zu entwickeln – und ist auf Kickstarter damit sehr erfolgreich

Ein Zufall war die Entstehung der lustigen Fungisaurs-Spielzeugfiguren. Und eine Kombination aus Ehrgeiz, Spaß, Fähigkeiten im Umgang mit einem 3D-CAD-Programm, einem 3D-Drucker und Crowdfunding das Rezept für die Gründung einer erfolgreichen Geschäftsidee. Aiman Akhtar entwarf die Figuren, als ihn Sticker und Pilzbilder in einem Schnellrestaurant dazu inspirierten. Es folgte das Prototyping mit 3D-Druck und eine Kickstarter-Kampagne, die für die Finanzierung des Projekts sorgte. Doch mit dem erfolgreichen Verkauf der Fungisaurs-Figuren noch nicht genug. Das erfolgreiche Makers-Pärchen plant schon weiter.

„Unverhofft kommt oft“ lautet ein bekanntes Sprichwort, dass wohl auch auf die Fungisaurs zutrifft. Der 3D-Character-Artist Aiman Akhtar und seine Frau Hwa Kim kamen nach einem Campingausflug bei der Heimfahrt an einem Schnellrestaurant vorbei. Sie gönnten sich eine kleine Mahlzeit und erhielten Dinosaurier- Sticker dazu. Diese Sticker und die Bilder von Pilzen, die sie dabei hatten, inspirierten Akhtar. Er zog sein Skizzenbuch hervor und entwarf eine Dinosaurier-Pilz-Hybrid-Kreatur – der Fungisaur war geboren.

Fungisaurs
Die Fungisaurs (Bild © Fungisaurs).

Akhtar, der als 3D-Character-Artist für Firmen wie DC und Alliance Studio (Schöpfer von Overwatch) tätig war, modellierte die Kreaturen in Zbrush. Die Prototypen stellte er mit einem Form 2 3D-Drucker von Formlabs her, während seine Frau die Marke Fungisaurs entwarf. Das Paar nahm ihre Idee mit zur Designer Con 2016. Akhtar 3D-druckte dafür mehrere Fungisaurs und der professionelle Maler Elvin Torres bemalte diese.

Das kreative Team hatte die Idee, dass man seine eigenen Fungisaurier malen und sie wie Ostereier für eine Schnitzeljagd verstecken könnte. Als sie sahen, dass sie damit die Massen begeistern konnten, setzen sich Akhtar und Kim das Ziel, die Fungisaurs groß rauszubringen. Dank einer gelungenen Kickstarter-Kampagne hatten sie das Geld dazu. Acht Fungisaurs wurden entworfen und hergestellt und in geheimnisvollen Kisten verkauft.

Fungisaurs in der Box
Die Fungisaurs werden in einer Box verkauft (Bild © Fungisaurs).

Die liebenswerten Fungisaurs erhielten eine Ursprungsgeschichte. Diese beschrieb, wie die Fungisaurs aus ihrer Geburtsstätte, einem Labor, entkamen. Man fand sie auf der ganzen Welt wieder. Sie erhielten einen eigenen Instagram-Account, der ihre Reisen dokumentiert. Und wenn alle Kickstarter-Belohnungen erfüllt sind, ist ein Augmented Reality Spiel als Teil einer App der nächste Schritt. Die App wird im nächsten Sommer veröffentlicht. Eine animierte Serie soll folgen.

„In den nächsten Wochen erhalten wir die Gelder von Kickstarter und beginnen mit der Herstellung von Formen für die Spielzeug-Massenproduktion, aber es wird wahrscheinlich noch bis zum Frühjahr 2018 dauern, bis wir unsere Fabrikbestellung einschließlich aller Handbemalungen und Verpackungen abgeschlossen haben,“ erklärte Akhtar. „Dann werden wir Versand- und Distributionslogistik erarbeiten und die Spielzeuge zum Hafen von Long Beach bringen. Von dort reisen die Fungisaurs zu all unseren Unterstützern und hoffentlich in mehrere Läden. Wir werden regelmäßige Projekt-Updates auf Kickstarter und www.fungisaurs.com veröffentlichen, bis alle Baker ihren Fungisaurs und uns Danke für Ihre Unterstützung erhalten haben.“

Nicht nur Spielerei – Bildung im Vordergrund

Aiman Akhtar mit Fungisaurs
Aiman Akhtar mit den Fungisaurs auf der Designer Con 2016 (Bild © Aiman Akhtar).

Die Fungisaur-Schöpfer entwickelten ihre Kreaturen in der Hoffnung, Kinder dazu zu bringen, sich für die Wissenschaft und die Natur zu interessieren. Der naturwissenschaftliche Unterricht ist in die Geschichte der Fungisaurs eingebettet. Denn Fungisaurs sind nur deswegen in der ganzen Welt verteilt, weil Pilzsporen mit dem Wind reisen. Hinzu kommt, dass Kinder ermutigt werden, die Spielzeuge für Schnitzeljagden zu verwenden, mit oder ohne der kommenden AR-App. So gehen Kinder wieder mehr nach draußen, spielen und suchen motiviert nach den kleinen Gestalten.

„Team Fungisaurs freut sich auf weitere neue Erfahrungen beim Aufbau dieser Marke. Wir sind gerade dabei, unsere Fungisaurs Augmented Reality Demo im Apple Store zu veröffentlichen. Wir werden nun nach Partnern für die Entwicklung kompletter Spiele für Mobilgeräte suchen und unsere Animationsserien an Studios und Produzenten in Hollywood verkaufen. Wir freuen uns auf das nächste Kapitel unserer Geschichte „, sagte Akhtar.

Mit Spielfiguren einer anderen Art hatten es die Spieler des Online-Rollenspiels „World of Warcraft“ zu tun. An der Blizz Con gab es ein großes Diorama mit 10.000 3D-gedruckten Figuren von Characteren aus World of Warcraft. Unterhaltsam war bestimmt auch das Kinderauto, das mit einem 3D-Drucker einige spannende Erweiterungen und Verbesserungen erhielt.
Wenn es zu den Fungisaurs Neuigkeiten gibt, werden wir darüber berichten. Um auf dem Laufenden zu bleiben, abonnieren Sie am besten unseren kostenlosen Newsletter. Auf der folgenden Themenseite finden Sie auch 40 weitere Beiträge zum Thema „Spielzeug aus dem 3D-Drucker„.

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