Ai Build, ein 3D-Druckdienstleister aus London, hat auf dem Future Lab eine neue Version seines Ai Makers vorgestellt. Zu sehen gab es für Besucher eine ausgefallene 3D-Druckshow. Wir haben uns die Aktualisierungen des Ai Makers im Detail angesehen.
Die Hauptstadt Englands zählt mit 8,8 Millionen Einwohnern fast doppelt so viele Menschen wie Berlin und lohnt nicht nur deshalb einen Blick auf die Bemühungen der Stadt, Forschungseinrichtungen und Unternehmen im Bereich der 3D-Drucktechnologie. Auf dieser Seite finden Sie alle wichtigen Informationen, Beiträge, Entwicklungen und Beispiele zum 3D-Druck in London.
London ist sowohl Hauptstadt von England als auch des Vereinigten Königreichs. Es zählt etwa 8,8 Millionen Einwohner. Rechnet man die Metropolregion hinzu, leben hier sogar 14 Millionen Menschen. Damit ist die das London Metropolitan Area noch vor Paris die größte Metropolregion in der EU und ist nicht nur deshalb einen interessierten Blick auf die Bemühungen der Stadt, seiner Unternehmen und Forschungseinrichtungen auf die 3D-Drucktechnologie wert. In London haben außerdem mehr als die Hälfte der insgesamt 100 größten britischen Konzerne ihren Sitz. Gleichzeitig unterhalten hier mehr als 100 der 500 größten europäischen Unternehmen ihren Hauptsitz. London gehört neben New York und Tokio zu den drei größten Finanzplätzen weltweit. Das spiegelt sich auch darin wieder, dass mehrere Hundert Banken hier zumindest eine Filiale unterhalten.
In London selbst gibt es zahlreiche Universitäten und Hochschulen. Die größte davon ist die University of London, welche weit über 100.000 Studenten zählt und aus 50 nahezu autonomen Instituten und Colleges besteht. Zu den weiteren renommierten Universitäten gehören unter anderem die Middlesex University, die London South Bank University und die Brunel University. Letztgenannte Einrichtung nutzt 3D-Druckverfahren beispielsweise zur Fertigung von Wearable-Ultrakondensatoren. Darüber haben wir in einem im November 2017 veröffentlichten Beitrag berichtet.
Zahlreiche Londoner Unternehmen haben sich ebenfalls dem 3D-Druck verschrieben. So gibt es in der britischen Hauptstadt mittlerweile zahlreiche Firmen, die 3D-Druck-Shops eingerichtet haben und so jedem die Nutzung der Technologie ermöglichen. Das britische Kunst- und Modeunternehmen Bottletop hat in London ebenfalls einen Store eröffnet, dessen Interieur mit 3D-Druckern gefertigt wurde. Im Shop verkauft Handtaschen, die mit der additiven Fertigungstechnologie produziert wurden.
Diese Rubrik sammelt sämtliche Beiträge, die über Londoner Universitäten, Hochschulen, Unternehmen und sicher auch Privatpersonen mit Schwerpunkt auf den 3D-Druck im 3D-grenzenlos Magazin veröffentlicht werden. Abonnieren Sie dafür gerne unseren 3D-Druck-Newsletter, den wir regelmäßig und kostenlos an unsere Stammleser verschicken (hier zur Anmeldung).
Ai Build, ein 3D-Druckdienstleister aus London, hat auf dem Future Lab eine neue Version seines Ai Makers vorgestellt. Zu sehen gab es für Besucher eine ausgefallene 3D-Druckshow. Wir haben uns die Aktualisierungen des Ai Makers im Detail angesehen.
Der Student Tendai Muswere aus Simbabwe wurde in London wegen dem Besitz einer schussfähigen Waffe aus dem 3D-Drucker angeklagt. Die Pistole war angeblich für ein Filmprojekt, doch die Ermittler konnten ihm eine andere Absicht beweisen. Nun folgt das Urteil.
Der britische Hersteller für Fahrradhelme Hexo Helmets aus London hat seine 3D-gedruckten Fahrradhelme vorgestellt. Jeder Helm wird individuell auf die Bedürfnisse seiner Kunden hin mit Hilfe von einem 3D-Drucker angefertigt. Zur Vermessung der Köpfe der Kunden kommt eine eigens entwickelte 3D-Scanning-App zum Einsatz.
Britische Forscher haben die Gitterstrukturen von 3D-Druckobjekten untersucht. Dabei erlangten sie interessante Erkenntnisse zum Beispiel über Metakristalle, um 3D-Objekte bei extremen Temperaturen eine noch beständiger gegen Verformungen zu machen. Außerdem konnten sie theoretisch nachweisen, dass wenn die inneren Gitter von Objekten aus dem 3D-Drucker nach polykristallinen Strukturen modelliert werden könnten, diese Objekte theoretisch bis zu siebenmal stärker wären. Eine Beeinflussung der Struktur hätte zum Beispiel Objekte zufolge, die sowohl hart als auch weich sein können und in einem Stück gedruckt werden.
Der Designer Jun Kamei hat in seinem Abschlussprojektt für das Royal College of Art in London unter dem Namen „Amphibio“ ein Atmungsgerät mit Kiemen entwickelt. Das futuristische Gerät, welches mit einem 3D-Drucker hergestellt wird, soll dafür sorgen, dass Menschen ohne schwere Ausrüstung unter Wasser lange atmen und sich fortbewegen können. Dem ganzen Projekt geht eine üble Prognose einher.
Das britische Kunst- und Modeunternehmen Bottletop hat die Eröffnung von einem neuen Laden in in London angekündigt, bei dem sowohl Produkte wie Handtaschen als auch die komplette Innenfassade mit einem 3D-Drucker hergestellt wurden. Fokus lag neben Design und Architektur auch auf Nachhaltigkeit. So wurden zum Beispiel aus dem Gummi alter Autoreifen Filamente gewonnen und für den 3D-Druck eingesetzt.
BMW und das MIT Self-Assembly Lab haben vor kurzem ein aufblasbares, 3D-druckbares Material vorgestellt, welches für die Verwendung in Fahrzeuginnenräumen angedacht ist. Das sogenannte „Liquid Printed Pneumatics“-Material kann sich in alle Formen ausdehnen. Zu sehen ist die Entwicklung in der „The Future Starts Here“ Ausstellung in London.
Ans Ziel kommen will jeder Marathonläufer, doch Nummer 1 zu werden, davon träumen viele. Elioud Kipchoge hat hier schon viel erreicht. Als Marathonläufer hat er es geschafft, der zweitschnellste Läufer der Welt zu sein. Mit den per 3D-Drucker hergestellte, passgenauen Schuhen Zoom Vaporfly Elite Flyprint von Nike von Nike soll nun sein größter Wunsch in Erfüllung gehen – beim London Marathon Weltrekord laufen.
Zusammen mit dem University College London (UCL) hat das Naturhistorische Museum London die fotorealistische Replik von einem 10.000 Jahre alten „Cheddar-Man“ mit einem 3D-Drucker hergestellt. Auf Grundlage der DNA-Analyse stellten die Wissenschaftler fest, dass die damaligen Nordeuropäer dunkelhäutiger waren als bisher angenommen. Die 3D-Replik kann ab sofort im Natural History Museum angeschaut werden.
Aufziehfiguren sind beinahe schon Museumsstücke, als dass man sie noch in Kinderzimmern findet. Ein Forscherteam aus China und London hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese lustigen Figuren wieder populär zu machen. Dafür entwickelten sie ein neues Softwaresystem, wodurch die Herstellung solcher komplexen Spielzeugfiguren einfach gelingt. Eine wichtige Rolle spielen dabei die 3D-Drucker.
Forscher der Brunel University London haben 3D-Druck genutzt, um ein Wearable-Ultrakondensator herzustellen. Der flexible Superkondensator ähnelt optisch einem Festival-Armband und könnte in Form einer Handytasche zum Beispiel dazu genutzt werden, um in einem Notfall ein Smartphone ohne Stromanschluss aufzuladen.
Auf einer bevorstehenden Veranstaltung in London wird der DLP-3D-Drucker „Gizmo Gizipro 2X“ vorgestellt. Der 3D-Drucker, der mit dem DLP-3D-Druckverfahren arbeitet (Digital Light Processing), baut detailreiche Objekte tatsächlich in nur wenigen Minuten auf.